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Posts tagged ‘Deutschland’

19.06.2021: JFV Hameln U19 II vs. SG Hastenbeck/Emmerthal 1:4 (1:3)

Stadion: Hamelstadion Hilligsfeld
Zuschauer: 17
Eintritt:
Stadionzeitung:

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11.07.2020: FSV Saxonia Tangermünde vs. FC Stahl Brandenburg 2:3 (0:1)

Stadion: Stadion am Wäldchen Tangermünde
Zuschauer: 173
Eintritt: 3€
Stadionzeitung:

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07.10.2019: SV Wacker Burghausen vs. SV Türkgücü München 1:2 (1:2)

Stadion: Wacker-Arena Burghausen
Zuschauer: 850
Eintritt: 15€
Stadionzeitung:

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24.03.2019: SV Arminia Hannover vs. Heeslinger SC 1:0 (1:0)

Stadion: Rudolf-Kalweit-Stadion Hannover
Zuschauer: 240
Eintritt: 8€
Stadionzeitung: bischofshol (0,50€, Doppelausgabe)

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23.02.2019: SV Arminia Hannover vs. BTSV Eintracht II 1:2 (1:1)

Stadion: Rudolf-Kalweit-Stadion Hannover
Zuschauer: 400
Eintritt: 8€
Stadionzeitung: bischofshol (0,50€, Doppelausgabe)

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22.04.2016: I. SC Göttingen 05 vs. SC Gitter 0:1 (0:0)

Zurück in heimischen Gefilden wurde noch ein kleiner Zwischenstopp eingelegt. Stand doch um 18:30 Uhr die Heimpartie des I. SC Göttingen 05 an. Und die 05er brauchen dringend Punkte um nicht nach dem Oberliga-Abstieg Ende der Saison 2014/2015 gleich wieder abzusteigen. Derzeit belegt man Platz 14 und ist damit Vorletzter (Der FC Braunschweig Süd hat seine Mannschaft zurückgezogen). Dazu steigen insgesamt die letzten drei Vereine ab. Der heutige Gast ist der SC Gitter, der aktuell den Platz über dem Strich belegt, allerdings auch schon zehn Punkte Vorsprung auf Göttingen besitzt. Da war verlieren eigentlich verboten. Allerdings entwickelte sich auf dem Platz dann ein Spiel, bei dem es nicht weiter verwunderlich war, dass zur Halbzeit keine Tore fielen! Da hat das zuschauen leider nicht wirklich Spaß gemacht :/ Fast direkt nach dem Seitenwechsel dann der Gegentreffer für die Universitätsstädter zum 0:1 und somit wurde es nun richtig schwierig. Und leider fand Göttingen auch keinen Weg zu einem Treffer, musste im gegenteil noch aufpassen, nicht einen weiteren Gegentreffer zu kassieren. So blieb es letztendlich auch beim 0:1 und der SC Gitter konnte drei wichtige Punkte im kampf um den Klassenerhalt verbuchen. Und 05? Dort wurden in der Woche nach dem Spiel drei Spieler suspendiert und auch ein weiteres Nachholspiel verloren. Das sieht wohl leider düster aus …

Immerhin noch 238 Zuschauer fanden den Weg in den Maschpark, darunter auch einige Anhänger aus der einzigen Großstadt Deutschlands, die nicht durch ein einheitliches, zusammenhängend bebautes Stadtgebiet gekennzeichnet ist. Damit dürfte der Heimanteil bei etwa 200 gelegen haben. Die Supporters der 05er sind im Vergleich mit meinem letzten Besuch umgezogen und haben sich jetzt auf der Geraden positioniert. Am ehemaligen Standort, der Ecke der Gegengeraden, haben sich heute die Gäste aufgehalten. Ansonsten hat sich seit meinem letzten Besuch nicht wirklich viel getan. Ein paar bekannte Gesichter vorbeilaufen sehen oder bei der Foto- und Video-Arbeit beobachtet und den Rentnern zugehört die bereits darüber spekulieren, ob man den wenigstens in der Bezirksliga Chancen hätte oben mitzuspielen. Schade, schade 🙁

Stadion: Sportpark Maschpark Göttingen
Zuschauer: 238
Eintritt: 5,50€
Stadionzeitung:


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11.07.2015: DFC Kreuzberg vs. Franchester United 1:0 (1:0)

Das Bier am gestrigen Freitagabend war wohl ganz in Ordnung, wohingegen einem die Berliner Luft wohl nicht so bekam 😉 Entsprechend spät trudelte ich beim Fanturnier ein, das ebenfalls auf der Wally-Wittmann-Sportanlage stattfand. Die Spielgemeinschaft aus Strafraummiliz und Roter Stern Leipzig belegte schlußendlich den 8. Platz. Zudem stand heute um 13:00 Uhr auch noch ein internationales Freundschaftsspiel zwischen den beiden Frauenmannschaften des DFC Kreuzberg und Franchester United aus dem Süden Londons auf dem Programm. Kurz vor Anpfiff nebelte es ein wenig und anschliessend gab es ein kurzweiliges Spiel über zweimal 30 Minuten, dass die Berlinerinnen knapp mit 1:0 gewannen. Das Fanturnier wurde anschließend zu Ende gespielt und der Abend klang erneute bei einigen Bierchen und Gesprächen unter anderem mit Roter Stern Leipzig und dem VfB Oldenburg sowie Livemusik vom DivaKollektiv in der „Scharni38“ aus.

Gespielt wurde auch wieder auf dem gleichen Platz wie bereits am Freitagabend. Zuschauertechnisch waren in erster Linie TeilnehmerInnen des Fanturniers zugegen die dieses Spiel bzw. die damit verbundene Unterbrechung des Fanturniers dann auch entsprechend nutzen, um das erneute sehr gute kulinarische Angebot der TeBe Party Army zu „plündern“ aber auch den einen oder anderen Gesang anzustimmen.

Stadion: Wally-Wittmann-Sportanlage Berlin-Charlottenburg (Kunstrasen)
Zuschauer: 200
Eintritt:
Stadionzeitung:


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14.06.2015: Deutschland vs. Schweden 2:0 (1:0)

Vom Bischofsholer Damm aus ging es in Richtung Laatzen, war doch für 13:30 Uhr ein weiterer A-Jugend-Kick geplant. Leider machte mir hier die Heimmannschaft einen Strich durch die Rechnung, denn die SpVg Laatzen trat nicht an bzw. hatte das Spiel wohl kurzfristig abgesagt. Auf fussball.de war dazu zu diesem Zeitpunkt auch noch nichts zu finden, und ein anwesendes, älteres Vereinsmitglied regte sich auch furchtbar darüber auf. Zumal die Partie wohl vom Trainer und nicht vom Jugendleiter abgesagt wurde! Da es wohl auch nicht das erste Mal in dieser Saison war sieht es dort wohl nach einer Abmeldung aus, da man nicht selbst zurückgezogen hat. Das ganze wird dann für den Verein auch noch wesentlich teurer. Die Person sprach von gut 220€ plus evtl. noch zu erstattender Fahrtkosten für den Gegner. Ein Verein, der auf der ToDo-Liste jetzt erst einmal sehr weit nach hinten gerutscht ist, obwohl die Anlage selbst doch recht nett ist.

Also ging es weiter in Richtung Maschsee. unterwegs noch etwas gegessen, bei der Saison-Abschlußtour der Frauenmannschaft nicht unter das Bierbike geraten und vor dem Erika-Fisch-Stadion, der ehemaligen Mehrkampfanlage in Hannover, auf weitere Arminen gewartet. An diesem Sonntag startete in Hannover die EuroDeaf, die Europameisterschaft der Gehörlosen im Männer- und Frauenwettbewerb. Das Eröffnungsspiel bestritten der Gastgeber Deutschland und Schweden. Das Spiel auf einem recht hohen Niveau mit taktisch (Rufe wie Hintermann, etc. kommen ja eben nicht an!) sehr gut ausgebildeten Spielern. Da hätte sicherlich mancher Dritt- oder Viertligist so seine Probleme mit! Auch in die Zweikämpfe wurde entsprechend gegangen, so dass es durchaus die ein oder andere Verletzungsunterbrechung gab. Nach gut 30 Minuten war es dann soweit und zur Freude eines Großteils der Zuschauer lag der Ball im Tor der Schweden. Ungewohnt, zumindest für mich, die Stille auf und neben dem Platz. Hört man zumindest im Amateurbereich die Spieler Kommandos geben und fluchen, fehlt das hier eben auch. Wobei Unmutsäußerungen eben auch vorkommen. Das hat so schon einen interessanten Einblick gegeben. Im Verlauf der 2. Halbzeit vergaben die Gäste dann noch zwei sehr gute Möglichkeiten, ebenso aber Deutschland, ehe neun Minuten vor dem Ende mit dem 2:0 dann die Entscheidunge gefallen war. Kurz vor Schluß sprang dann noch ein Schuss vom Innenpfosten des schwedischen Gehäuses wieder aufs Feld. Interessantes Spiel, interessante Veranstaltung, bei der ich sicherlich noch das ein oder andere Spiel schauen werden wenn es zeitlich hinhaut.

1.500 Zuschauer fanden sich laut Durchsage des Stadionsprechers im Erika-Fisch-Stadion ein. Darunter, da heute Eröffnungsfeier war, auch alle Mannschaften (16 Herren-, 4 Frauenteams), etc. dazu gab es am Einlass noch Buttons oder auch Informationen zur Veranstaltung. Getränke- und Essensstände waren (zum Teil) ebenfalls mit gehörlosem Personal besetzt wie auch das Ordnungspersonal. Die Zuchauerzahl selbst war schon recht ordentlich, wird bei den folgenden Spielen aber sicherlich wesentlich geringer sein.

Die Mehrkampfanlage im Sportpark Hannover am Maschsee dürfte einigen ja sicherlich ein begriff sein. Regelmäßiger Spielbetrieb findet hier nicht statt! man hat also nur die Möglichkeit bei Veranstaltungen wie dieser oder aber dem ein oder anderen Testspiel das hier vielleicht mal stattfindet ein Fußballspiel zu sehen. Wie die Bezeichnung Mehrkampfanlage schon vermuten lässt, handelt es sich hier um eine Anlage mit Rasenplatz und jeder Menge Einrichtungen bspw. für die Leichtathletik. Dazu auf der Hauptseite eine fast durchgehend überdachte Tribüne mit Steh- und Sitzplätzen und auf der Gegengerade eine für dieses Turnier aufgebaute provisorische unüberdachte Sitzplatztribüne. Ebenfalls ein Provisorium ist die Videoleinwand, im Gegensatz zum fest installierten Flutlicht.

Stadion: Erika-Fisch-Stadion Hannover
Zuschauer: 1.500
Eintritt: 10€
Stadionzeitung:


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18.04.2014: Berliner AK 07 vs. 1. FC Union Berlin II 1:2 (0:1)

Nach gut 25 Minuten Fahrtzeit wurde dann ein Parkplatz am Poststadion gesucht. Tja, wenn man nicht mitdenkt und weiss, dass an einem Karfreitag in Deutschland der Netto direkt am Stadion geschlossen hat … Hier und heute empfing der Berliner AK 07 die Zweitvertretung des 1. FC Union Berlin. Allerdings schien man sich mit den Akteuren der heutigen 1. Partie doch ein wenig abgesprochen zu haben. Waren die ersten 45 Minuten doch ähnlich arm an Höhepunkten. Allerdings schafften es die Unioner immerhin, den Ball irgendwie im gegnerischen Tor unterzubringen und gingen mit einer Führung in die Halbzeitpause. Im 2. Durchgang setzten die Hausherren einen Ball an den Pfosten, das zweite Tor des Tage schossen aber wieder die Gäste. Nach einem schönen Pass setzte sich der Unioner im Strafraum entsprechend durch und konnte zum 0:2 einnetzen. Auch der BAK drängte nun ein wenig mehr aufs Tor und konnte einen dieser Versuche zum verkürzenden 1:2 nutzen. Das war es dann auch und der Schlusspfiff des Schiedsrichters brachte der Gastmannschaft drei Punkte. Nach Abpfiff hieß es für mich dann auf Stoffers und Jürgen (der bei Hertha BSC II war) warten und es konnte (endlich weiter) gen Osten gehen.

Offiziell 573 Zuschauer fanden den Weg ins sanierte Poststadion nahe des Lehrter Bahnhofs. Darunter auch mindestens 150 Gästefans, die sich zum Teil am Kassenhäuschen erst einmal sammelten und dann geschlossen den Gästeblock betraten. Schwenk- und Zaunfahnen hatten sie ebenso dabei wie oberkörperfreie Gesangseinlagen während und nach des Regenschauers wobei auch ansonsten recht durchgehend angefeuert wurde. Bei Wechselgesängen stieg dann auch der Rest der Gästefans mit ein. Auf Heimseite gibt es den 1. offiziellen Fanclub „Harter toBAK„, der aber nicht weiter auffiel. Hin und wieder wurde die große Schwenkfahne verwendet und wenn man einmal versuchte, ein Liedchen oder eine Anfeuerung anzustimmen gab es aus dem Gästebereich in erster Linie Gelächter und einfache Spottgesänge. Aber auch ansonsten fand sich hier jede Menge fußballaffines Publikum ein (O-Ton beim Wechselgesang „Eisern – Berlin“: Was singen die da? Alba Berlin?) Dazu ist der vordere, mittlere Teil (also ohne störende Dachpfeiler im Sichtfeld) der Tribüne VIP-Bereich, wo schon wärmende Decken, etc. auslagen. Gut bzw. abwechslungsreich dagegen das kulinarische Angebot: Köfte und Sucuk. Sicherlich nicht jedermanns Sache, mir hat es aber auf jeden Fall gemundet 🙂 Eintrittskarten selbst gibt es direkt hinter der Haupttribüne am kleinen Fanstand, ebenso wie eine Stadionzeitung, was ich aber zu spät begriffen habe.

Und das Poststadion? Muss man dazu noch etwas schreiben? Na gut: Eine recht große, überdachte Haupttribüne (die ich heute auch gerne genutzt habe -> Regen), eine unüberdachte Gegengerade sowie eine Hintertorseite mit Stehplätzen, wovon mindestens 50% den Gästebereich darstellen. Die gegenüberliegende Hintertorseite ist komplett der Natur überlassen und entsprechend durch recht große Bäume, etc. bewachsen. Hier lässt sich also noch gut erahnen, wie es im Rund vor zig Jahren aussah, als das Stadion mehr oder weniger dem Verfall preisgegeben war.

Stadion: Poststadion Berlin
Zuschauer: 573
Eintritt: 8€
Stadionzeitung:

11.11.2013: FC St. Pauli vs. FC Energie Cottbus 3:0 (1:0)

Und da die 2. Bundesliga in Deutschland ja die Angewohnheit hat, auch montags zu spielen, wurde das Angebot der Organisation einer Karte für die Partie des FC St. Pauli gegen den FC Energie Cottbus auch gerne angenommen. Mehr als pünktlich vor Ort gewesen wurde neben der Eintrittskarte im Fanladen auch noch jeweils ein aktuelles Exemplar des Kiezkicker und des Basch gekauft. Danach flugs mit Jürgen in der Domschänke getroffen, mit Ulf einem bekannten Gesicht aus Hannover, dass seit geraumer Zeit in Hamburg wohnt, vor den Fanräumen noch etwas geschnackt und mit Max im Block dann noch ein wenig über die legendäre Poolparty in Dänemark philosophiert 😉

Und dann ging das Spiel ja auch schon los. Wenig Schönspielerei, dafür einiges an Einsatz aber auch an Fehlpässen. Und hatte St. Pauli mit Christopher Nöthe einen Stürmer auf dem Platz, der zwar keinen Ball direkt aufs Tor brachte so hatte Cottbus nicht einmal einen Sturm. Sowohl Boubacar Sanogo als auch Charles Takyi (ehemals St. Pauli) brachten im Sturm recht wenig zusammen, durften aber im Gegensatz zum dritten offensiven Mann André Fomitschow immerhin durchspielen. Zudem führten beide Mannschaften vor diesem Spiel ja auch noch einen Trainerwechsel durch. Nach einigem hin und her und mehreren Ballverlusten auf beiden beiden Seiten konnte dann zehn Minuten vor dem Pausenpfiff immerhin das 1:0 für die Hausherren ausgiebig bejubelt werden. Gab es doch im Vorfeld einige Unkenrufe, dass das Spiel bestimmt stinklangweilig sein und 0:0 ausgehen wird 🙂 Energie kam etwas energischer aus den Kabinen und wollte jetzt den Ausgleich. Dadurch lief die Mannschaft aber immer mal wieder in den ein oder anderen Konter. So war es bei der Torungefährlichkeit der Gäste auch nicht weiter verwunderlich, dass mit dem 2:0 in der 70. und dem 3:0 in der 73. Minute die Vorentscheidung gefallen war. Während die Gastgeber sich nach dem Abpfiff von den eigenen Fans feiern ließen sah es so aus, als ob sich die Cottbuser vor dem eigenen Fanblock doch noch einiges anhören durften.

Wie zu erwarten, war die Partie heute mit 27.441 Zuschauern nicht ganz ausverkauft, was teilweise an daheimgebliebenen Dauerkarteninhabern, teilweise am nicht vollen Gästeblock lag. Aber über 400 Kilometer Anreise an einem Montag motivieren ja auch nicht wirklich. Selbst Heimfans haben da mit der Anstoßzeit von 20:15 Uhr und dann auch noch zeitgleich stattfindenem Dom so ihre Probleme. Den Gästeblock konnte man das gesamte Spiel über auf der Gegengeraden aber auch nicht einmal hören. Auf Heimseite gab es das übliche Konfetti- und Wunderkerzen-Intro, wenn auch in etwas kleinerer Größenordnung. Dazu jede Menge Spruchbänder mit Bezug auf die Lampedusa-Flüchtlinge (beispielsweise „Trainer kommen – Trainer gehen – Flüchtlinge bleiben„) und gegen Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz von der SPD (beispielsweise „Olaf Du Loosa – Hamburg loves Lampedusa“ oder „Montags ist Scheiße – Olaf auch„). Ansonsten wurde die Ultrakurve häufiger mal von der Gegengeraden gesanglich überstimmt und auch im Bezug auf einen als Anti-Cottbus-Gesang gemeinten Sprechchor deutlich ausgepfiffen und bekamen dies auch bei danach von ihnen angestimmten St. pauli-Gesängen entsprechend noch durch Pfiffe mitgeteilt, was man davon hielt. Kostenlos ausliegend ist die Stadionzeitung „Viva St. Pauli“ die im sogenannten halbnordischen Format daher kommt und auf 20 Farbseiten einiges an Informationen zum Spiel, zum Verein, etc. bereithält. Ist wirklich mal gut gemacht für einen Profiverein.

Und zu guter Letzt noch was zum Stadion. Da hat sich seit meinem letzten Besuch im November 2006 ja doch ein wenig getan 😉 In der Zwichenzeit waren die Bagger da und es sind im Endeffekt 3,5 neue Tribünen entstanden. Sieht dadurch jetzt geringfügig anders aus, aber hat trotz Neubau immer noch etwas eigenes. Wirkt so ein bißchen wie ein englisches Stadion auf mich und hat mit rund 11.000 Stehplätzen auf der Gegengeraden auch seinen eigenen Charme. Insgesamt sind es ja bei rund 28.000 Plätzen 50% Stehplätze, was man so bei keinem Neubau findet bzw. finden wird! Man hat von überall gute Sicht aufs Spielfeld und um die ganzen VIP-Glaskästen kommt ja leider auch kein Verein mehr herum. So hat man dann auch hier die Auffälligkeit, dass sich die Haupttribüne bereits vor dem Halbzeitpfiff leert und erst im Laufe der ersten zehn Minuten der 2. Halbzeit wieder füllt. Schnittchen sind eben doch wichtiger als das Spiel.

Stadion: Millerntorstadion Hamburg
Zuschauer: 27.441
Eintritt: 14€
Stadionzeitung: Viva St. Pauli (kostenlos)