Posts tagged ‘Altona 93’

30.04.2016: SV Arminia Hannover vs. TuS Lingen 6:1 (2:1)

Das nächste „Abstiegsendspiel“. Denn auch mit dem TuS Lingen stellte sich eine Mannschaft im Rudolf-Kalweit-Stadion beim SV Arminia Hannover vor, die auch noch nicht alle Abstiegssorgen los ist. Und das sollte sich auch bis zum Abpfiff aus Arminensicht zum Glück nicht ändern! Die Blauen waren im Vergleich zum Spiel in Heeslingen nicht wiederzuerkennen. Bereits nach sechs Minuten erzielte Dag Rüdiger die 1:0-Führung. Björn Masur legte gut zehn Minuten später das 2:0 nach. Dazu ließ der SVA die Gäste bis dahin kaum zu Torchancen kommen. Das änderte sich dann im Laufe der 1. Halbzeit leider noch ein wenig und die Gäste kamen zum Anschlußtreffer und irgendwie war jeder froh, dass es bis zur Halbzeit dabei blieb. Trainer Murat Salar schien aber in der Halbzeitpause die richtigen Worte gefunden zu haben. Denn seine Jungs kamen wie aufgedreht aus der Kabine und spielten wie zu Beginn der ersten 45 Minuten. Nach dem Doppelschlag von Dominic Vilches-Bermudez kurz nach Wiederanpfiff war der Wille der Gäste dann wohl auch endgültig gebrochen. Leutrim Kabashi mit einem schönen Schuss in den Winkel und Björn Zimmermann mit einem Abstauber stellten dann den 6:1-Endstand her. Dazu gab es neben einigen weiteren sehr guten Möglichkeiten noch einen Lattentreffer durch Kabashi. So musste auch Lingens Trainer auf der anschließenden Pressekonferenz in der Gaststätte zugeben, dass dieser Sieg für die Blauen auch in der Höhe absolut verdient war. Nun gehts nach Uelzen.

Auch bei Arminia nahm die Zuschauerzahl im Vergleich zu den restlichen Spielen noch einmal ein weng ab. Offiziell 280 Interessierte fanden sich an, darunter auch einige Gästeanhänger aus dem Emsland sowie Besuch aus Hamburg (Altona und St. Pauli). Da konnte der Tag dann mit anschließendem A-Jugend schauen (0:0 vs. BTSV Eintracht), Bier trinken und einem „kurzen“ Abstecher ins Herzblut“ abgeschlossen werden 🙂

Stadion: Rudolf-Kalweit-Stadion Hannover
Zuschauer: 280
Eintritt: 8€
Stadionzeitung: bischofshol (0,50€)


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31.07.2015: HSV Barmbek-Uhlenhorst vs. Altonaer FC von 1893 3:0 (2:0)

Saisoneröffnung in der Oberliga Hamburg und zugleich das letztes Spiel für den HSV Barmbek-Uhlenhorst an der „Barmbeker Anfield“! Da war doch klar, dass man da irgendwie dabei sein musste, auch wenn man den Ground mit und ohne den SV Arminia Hannover bereits mehrfach besucht hatte. Zudem war mit dem Altonaer FC von 1893 ein Verein zu Gast, zu dem doch ein paar Kontakte bestehen 🙂 16:30 direkt von der Arbeit los auch eigentlich pünktlich vor Ort gewesen, aber „Dank“ Parkplatzsuche und einigem anstehen an den Kassen inkl. des Wartens auf Karten für Vollzahler (waren zwischenzeitlich aus) sorgten dann dafür, dass das Areal erst kurz nach Anpfiff betreten werden konnte. Voll war es auf jeden Fall und irgendwann später wurde wohl auch dicht gemacht. Verpasst hatte ich sowohl auf als auch neben dem Platz bisher aber nicht viel. Das Spiel an sich ähnelte erst einmal einem abtasten, ohne große Möglichkeiten auf beiden Seiten. Aber nach einer guten Viertelstunde klingelte es dann im Gästetor. Freistoß für BU, die Hereingabe leicht abgefälscht vom eigenen Mann und dann ist der Ball drin. Altona schaute mehr oder weniger nur zu. Die nächsten 20 Minuten gab es dann einiges an Fehlpässen zu bestaunen, ehe sieben Minuten vor dem Halbzeitpfiff nach einigen Fehlern in der AFC-Abwehr das 2:0 fiel. Diesen Treffer haben die Gäste eigentlich selbst erzielt. Munter weiter ging es nach Wiederanpfiff auch gleich: Glatt Rot für Altona! War einerseits mehr oder weniger eine Dummheit, da noch einmal hinzulangen. Andererseits aber aufgrund der recht einseitigen Auslegung des Schiedsrichter über die gesamte Spieldauer vielleicht auch nachvollziehbar. Eine Tätlichkeit war es natürlich trotzdem. Aber wie es so oft ist: Altona wurde nun ein wenig besser. Lag vielleicht auch daran, dass man es nicht immer nur stumpf durch die Mitte versuchte, sondern auch mal die Außenbahnen nutzte. Gebracht hat dies keinen Erfolg, sondern die Hausherren nutzten fünf Minuten vor Ende eine ihrer Möglichkeiten zum 3:0-Endstand. Bei der gezeigten Gästeleistung ein leider auch in der Höhe verdienter Erfolg.

Kurz vor der Halbzeit gab es wohl eine Durchsage bzgl. der offiziellen Zuschauerzahl, allerdings ist auf der Gegengeraden akkustisch nichts davon angekommen. Nach Abpfiff erfuhr man dann, dass es wohl 2.700 waren und der Wilhelm-Rupprecht-Platz damit ausverkauft meldete. Wobei das Fassungsvermögen nach meinem Kenntnisstand eigentlich bei grob 5.000 liegen soll und auch noch einiges an Plätzen frei war. Ein wenig Puffer gab es wohl auch aufgrund der tatsache, dass sich beide fanszenen nicht unbedingt grün sind. Die „Verabschiedungschoreo“ für das Stadion gab außer ein wenig Konfetti wohl wenig her und die so gezeigten Spruchbänder waren auch eher wenig kreativ, aber immerhin etwas. Auch auf Gästeseite war es heute supporttechnisch eher ruhig, was aber sicherlich neben dem Ergebnis auch am Spiel der eigenen Mannschaft lag. Da überwog doch eher das kopfschütteln und fluchen. Nach Abpfiff wurde dann noch ein wenig mit bekannten Altonesen gequatscht. Dazu beobachtet, wie die ein oder andere Werbebande in Mitleidenschaft gezogen wurde und ein hochwichtiger Security-Mitarbeiter mit cooler Sonnenbrille am Hinterkopf dies verhindern wollte, dabei aber selbst wohl nicht nachgedacht hat und froh sein konnte nicht selbst was abbekommen zu haben. Spricht aber auch eher nicht für die eigene Intelligenz einen Gästeanhänger zu schubsen, wenn man inmitten von Gästefans steht 🙂 Bratwurst bzw. Schinkengriller (2,50€) waren zu Beginn des Spiels auf jeden Fall noch in Ordnung sollen dann aber zumindest im Laufe der Partie abgenommen haben. Die Getränkeversorgung selbst lief auch eher schleppend. Manche waren da doch einige Zeit unterwegs bzw. standen eigentlich nur wartend am Stand. Die „Abschiedsfeier“ mit Lotto King Karl wollte ich mir dann nicht mehr antun. Also mit Jens einen BüdL-Redakteur gen Norden verabschiedet und mit Jürgen einen weiteren im Auto mit nach Hannover genommen. Eine Stadionzeitung gab es wohl, aber meiner einer hat so keine mehr abbekommen.

Tja, und wieder ist ein Platz in Hamburg Geschichte! Nach dem Marienthal (des mittlerweile so auch nicht mehr existenten SC Concordia) nun der Wilhelm-Rupprecht-Platz und demnächst dann noch das Stadion an der Flurstraße des SV Lurup 🙁 In Barmbek werden auf dem Sportplatz sowie dem angrenzenden Gelände dann gut 675 neue Wohnungen entstehen. Für BU selbst geht es erst einmal ins Exil zum VfL 93 Hamburg bevor dann wohl im kommenden Jahr der neue Sportplatz mit Kunstrasenbelag auf einem bisher von der Stadtteilschule Barmbek genutzten Gelände in Betrieb genommen wird. Ähnlich viel Platz für Zuschauer wird es dort dann wohl nicht mehr geben, auch wenn es laut Bebauungsplan wohl zumindest wieder eine kleine Tribüne geben soll. Mal abwarten …

Stadion: Wilhelm-Rupprecht-Platz Hamburg-Barmbek
Zuschauer: 2.700
Eintritt: 6€
Stadionzeitung:


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12.04.2015: SV Drochtersen/Assel vs. SV Arminia Hannover 2:1 (0:0)

Mit dem Auto anstatt wie angedacht mit einem Fanbus ging es an diesem Sonntag zum Auswärtsspiel des SV Arminia Hannover beim Tabellenführer, der SV Drochtersen/Assel. So einiges hatte ich mir da ja schon ausgemalt, aber wider Erwarten stand es zur Pause noch 0:0, auch wenn die Hausherren doch überlegen waren. Die Blauen konnten nur vereinzelt ein paar Konter setzen, die aber auch nicht genutzt werden konnten. So waren die mitgereisten Anhänger nicht unglücklich über das torlose Unentschieden zur Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel machten die Hausherren da weiter wo sie aufgehört hatten und kamen dann auch recht bald zum eigentlich längst überfälligen 1:0. Nun dauerte es noch einige Zeit, bis Arminia mal wieder die starken Seiten zeigte und gut 20 Minuten vor Ende wurde wieder guter und schneller Kombinationsfußball gezeigt. Zwar noch ohne Erfolg, aber das änderte sich in der 81. Spielminute als ein schöner Spielzug über die linke Seite mit einer Flanke in den Strafraum abgeschlossen wurde und Marco Menneking direkt und überlegt einnetzte. Nur eine Minute später eine ähnliche Situation, diesmal über rechts aber leider ohne positiven Abschluss. Den erzielten dann die Gastgeber im direkten Gegenzug mit dem 2:1, dass auch gleichzeitig den Endstand darstellen sollte. Schade, auch wenn das Ergebnis so letztendlich in Ordnung geht.

Offiziell 430 Zuschauer fanden sich laut dem Stadionsprecher im Kehdinger Stadion in Drochtersen ein. Aufgrund des nichtfahrenden Fanbusses fuhren nur einige Autos mit ca. 15 Fans aus Bischofshol ins Kehdinger Land. Unterstützung gab es aber durch eine fast zweistellige Anzahl an Fans des Altonaer Fußballclub von 1893, so dass es doch nach ein wenig mehr aussah 😀 Kostenlos am Eingang gab es die Stadionzeitung (ohne Namen), die aus einem farbig gehaltenen und gefalteten DIN A3-Blatt besteht und ein paar Informationen bereithält.

Am Kehdinger Stadion hat sich seit meinen letzten Besuchen (ist ja heute auch bereits Nummer X gewesen …) so nichts verändert. Allerdings gab es an diesem Wochenende wohl eine Begehung des Stadions durch den Verband für einen eventuellen Regionalliga-Aufstieg und dort war man laut Vereinsaussage sehr zufrieden mit dem, was man gesehen hat.

Stadion: Kehdinger Stadion Drochtersen
Zuschauer: 430
Eintritt: 6€
Stadionzeitung: Ja (ohne Namen, kostenlos)


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23.02.2014: Altonaer FC 1893 vs. HSV Barmbek-Uhlenhorst 1:0 (1:0)

Am Sonntag ging es dann recht früh auf die Bahn um via Erixx und Metronom nach Hamburg zu fahren. Ziel dieses Ausflugs mit mehreren Arminen war die Adolf-Jäger-Kampfbahn, die Heimat des Altonaer FC von 1893 (4.). Neben dem Überraschungsbesuch ging es natürlich auch um das Derby gegen den HSV Barmbek-Uhlenhorst (9.). Beide Mannschaften werden in diesem Jahr wohl nichts mehr mit dem Aufstieg bzw. der Meisterschaft zu tun haben. Tabellenführer TuS Dassendorf führt die Tabelle nach 20 gespielten Partien mit 50 Punkten recht souverän an. BU spielte recht locker auf und hatte im gesamten Verlauf der Partie sicherlich auch etwas mehr vom Spiel, den goldenen Treffer erzielten aber die Hausherren. Noch in der ersten Halbzeit fasste sich Matthias Ribeau ein Herz und zog aus gut 25 Metern einfach mal volley ab und der Ball schlug im Gehäuse ein. Nach dem Seitenwechsel flachte das Spiel dann ein wenig ab, so dass mehr Zeit blieb, sich entsprechend zu unterhalten 🙂 Letztendlich gab es auch keine großen Chancen mehr und Altona konnte die drei Punkte auf der Habenseite verbuchen.

823 zahlende Zuschauer wurden bei dieser Partie verkündet. Und es hätten durchaus noch ein paar mehr sein können. Allerdings blieb die aktive Fanszene um die BUsenfreunde aus Barmbek diesem Spiel fern, so dass insgesamt nur wenige Gästeanhänger vor Ort waren. Dies könnte unter anderem daran gelegen haben, dass es bei den vorherigen Begegnungen zwischen beiden Teams immer mal wieder zu kleineren „Problemchen“ kam. Auf Heimseite gab es im Bereich des Black Bloc eine kleine Choreographie („Bunt ist das neue Schwarz„) mit Blockfahne und Luftballons. Die Meckerecke präsentierte zudem das Spruchband „Altona 93 Digga!“ vor dem Anpfiff. Unf das Duell auf den Rängen fiel mangels Gästeanhang aus. Dafür gab es neben dem „Flugblatt C“ auch wieder die aktuelle All to nah zu kaufen sowie kostenlos an der Kasse das „Altonaer Spielblatt“ zum Spiel. Vor und nach dem Spiel wurde der Tag noch bei Bierchen mit einigen bekannten Gesichtern genossen. Sehr schön dabei auch die Gesichter einer Bürgerinitiative, die vor dem Stadion Unterschriften sammelten. Denn die Aussage „Mehr Rechte für Altona“ wurde mehrmals mit einem „Wir wollen hier aber mehr Linke“ gekontert 😀

Stadion: Adolf-Jäger-Kampfbahn Hamburg
Zuschauer: 823
Eintritt: 6€
Stadionzeitung: Altonaer Spielblatt (kostenlos)

09.02.2014: VfL 93 Hamburg vs. Altonaer FC 1893 1:2 (1:1)

Eine der vielen Einladungen musste dann ja mal angenommen werden und so ging es an diesem Sonntag um 08:40 Uhr per Metronom gen Norden. Mit Umstieg in Uelzen am Hamburger Hauptbahnhof noch kurz auf den BTH-Jens gewartet und dann via Metrobus direkt zum Borgweg. Hier stand am heutigen Sonntag (der seinem Namen im Bezug auf die Sonne zumindest teilweise gerecht wurde) das Viertelfinale im Hamburger Pokal zwischen dem VfL 93 Hamburg und dem Altonaer FC von 1893 an. Für viele war hier sicherlich Altona der klare Favorit, allerdings bietet der VfL unter anderem einen Spieler wie Marius Ebbers auf und auch der ehemalige Bachelor Paul Janke gehört hier zum Kader. So entwickelte sich auf dem Platz ein recht offenes Spiel, bei dem der Schiedsrichter teilweise sehr kleinlich pfiff und zumindest (aus meiner rein objektiven Sicht 😉 ) die Heimmanschaft durchaus etwas bevorteilte und so teilweise auch im Spiel hielt. Denn bereits in der 1. Spielminute erzielte der AFC das 0:1. Der VfL war nun wach und nahm Fahrt auf. Aber es dauerte immerhin bis zur 31. Spielminute, ehe der Ausgleich fiel. Damit ging es auch in die Pause. Allgemeiner Tenor war sowieso: Wenn BTH-Jens und Calcio Culinaria im Pokal vor Ort sind, geht es in die Verlängerung („Den Gegner 120 Minuten an die Wand gespielt …„). Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste etwas taktisch verändert aus der Kabine. Die Laufbereitschaft wurde noch einmal erhöht und auch in der Abwehr stand man nun etwas besser. Der Lohn war dann eine Viertelstunde vor Schluß ein direkt in den Winkel gesetzter Freistoß zum 1:2. Dies bedeutete dann im Endeffekt auch den Endstand und Altona steht im Halbfinale. Noch zwei Siege und es winkt eventuell ein attraktives Los im DFB-Pokal.

Mindestens 600 Zuschauer fanden heute den Weg in den Stadtpark, darunter der Großteil Anhänger aus Altona. Diese hatten auch keinerlei Probleme im bezug auf die Stimmhoheit im Stadion, auch wenn von ihrer Seite selbst aus, dass nicht unbedingt das Beste war. Gut war auch das Catering. Neben jeder Menge Auswahl vor allem viele Verkaufsstände, so dass man eigentlich nie lange warten musste (außer es stand mal jemand vor einem, der zwölf Bier haben wollte, beim Einschenken half und dabei gleich erst einmal zwei Bier über den Tresen verteilte). Und das in Hamburg auch fleißig gelesen wird, beweisen die Verkaufszahlen der Fanzines. Vom All to nah bekam ich so direkt keines mehr ab, da bereits alles verkauft war und auch der Blick über den Lahmannhügel ist gleich mal gut 10% der Gesamtauflage losgeworden 🙂 Und im Gegensatz zu den meisten Spielen in hamburg gab es heute sogar mal ansprechende Eintrittskarten, was wohl dem Vorverkauf geschuldet war. Eine Stadionzeitung o. ä. gab es dafür heute allerdings nicht.

Am Borgweg-Stadion hat sich seit meinem letzten Besuch im Jahr 2007 auch nicht wirklich was verändert. Rutschig war es heute und auch Elbkick.tv war vor Ort. Daher wird es wohl auch noch Bewegtbilder vom Spiel geben.

Stadion: Borgweg-Stadion Hamburg
Zuschauer: 600 (geschätzt)
Eintritt: 5€
Stadionzeitung: