Posts tagged ‘TSV Havelse’

18.06.2017: TSV Havelse U19 vs. Chemnitzer FC U19 1:0 (1:0)

Stadion: Wilhelm-Langrehr-Stadion Garbsen-Havelse
Zuschauer: 534
Eintritt: 5€
Stadionzeitung: TSV Aktuell U19 (kostenlos)

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22.07.2015: SV Arminia Hannover vs. TSV Havelse 4:5 n. E. (1:1; 0:0)

Eine bereits schon recht nervig angefangene Bereitschaftswoche hatte am heutigen Mittwochabend das Spiel der Qualifikationsrunde des NFV-Pokals (irgendwie einer der wenigen Verbände, der es nicht wirklich hinbekommt mal eine vernünftige Anzahl an Vereinen zu stellen; vor einigen Jahren hätte man nur mit Freilosen bis ins Halbfinale kommen können!) zum Ziel. Der SV Arminia Hannover empfing den klassenhöheren Regionalligisten TSV Havelse, bei dem mit Stefan Gehrke zudem ein ehemaliger Trainer der Blauen die Geschicke lenkt. Im Tor des SVA ein weiterer Neuzugang, der erst vor ein paar Tagen zur Mannschaft stieß: Roman Ziesing vom SV Bavenstedt, 1,98m groß. Und dieser hatte in der ersten Halbzeit nicht so richtig viel zu tun. Das was auf den Kasten kam, hatte er in der Anfangsphase problemlos. Björn Masur hatte für Arminia die größte Chance auf dem Fuß, aber der Schuss ging rechts am Tor vorbei. So blieb es zur Halbzeit beim 0:0, allerdings ging der TSV nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff mit 0:1 in Führung. Den ersten Schuss konnte Ziesing noch abwehren, beim Nachschuss war er dann machtlos. Havelse machte nun ein wenig mehr Druck und war dabei nicht der einzige. Auch das Bereitschaftshandy klingelte und beendete diesen Fußballausflug für mich in der 60. Spielminute. Fahnen abgehängt, Sachen gepackt und noch bis kurz vor Mitternacht gearbeitet :/ Arminia schaffte aber kurz vor Abpfiff noch den Ausgleich und unterlag dann im Elfmeterschiessen. Ist aber trotz allem eine gute Leistung gewesen.

In der örtlichen Presse fand sich zu diesem Spiel so gut wie nichts an Vorankündigungen. Ein kurzer Artikel in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) gar nichts im Haus- und Hofblatt der Roten (Neue Presse Hannover – NP). Letzteres schaffte es auch, am Tag nach dem Spiel nichts dazu zu bringen. So viel also zum Status des Amateurfußball bei diesem Blatt, gerade auch wenn die beiden höchstklassigsten Vereine aus der Region gegeneinander antreten! Trotzdem fanden sich gut 500 Zuschauer im Rudolf-Kalweit-Stadion ein. Haupttribüne und Lahmannhügel waren gut besucht, die Gästeanhänger des TSV fanden sich auf der Gegengeraden ein und wurden vom ein oder anderen auch mal ein wenig beäugt. Gab es doch durchaus Böhse Onkelz-Shirts & Co. zu sehen.

Stadion: Rudolf-Kalweit-Stadion Hannover
Zuschauer: 500
Eintritt: 8€
Stadionzeitung:


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12.07.2015: Mühlenberger SV vs. SV Arminia Hannover 6:1 (2:1)

Am Sonntag traf man sich dann mit zwei weiteren noch in Berlin verbliebenen Arminenfans um nach gemeinsamen Frühstück per Auto in die Landeshauptstadt Niedersachsens zurückzufahren. Kaum aus Berlin raus, fing es auch schon an zu regnen. Bevor es aber nach Hause ging, stand noch ein weiteres Spiel des SV Arminia Hannover auf der Agenda. Ein in Hannover ansässiger Zeitungsverlag rief in dieser Saison wieder einmal eine Art hannoverschen Stadtpokal ins Leben und in eben diesem SportBuzzer-Cup trafen die Blauen im Viertelfinale auf den Mühlenberger SV aus der Bezirksliga. Bereits nach acht Minuten führte der Siebtligist mit 1:0 und baute diese Führung auch noch auf ein nicht unverdientes 2:0 aus, ehe Adem Lukac quasi mit dem Halbzeitpfiff den Anschlußtreffer erzielte. Aber die Blauen waren wohl einfach noch zu platt von den Trainingseinheiten. Viele Zuspiele kamen nicht an und hatte man mit dem Treffer vor der Pause die Hoffnung, dass es jetzt so auch mit diesem Druck in den zweiten 45 Minuten weitergeht, fing sich der SVA gleich nach Wiederanpfiff das 3:1. Damit war das Spiel dann eigentlich schon gelaufen und Arminias Trainer Michael Elfert sprach nach Abpfiff auch von Blamage. Denn seine Mannschaft fing sich noch drei weitere Treffer ein, so dass Mühlenberg letztendlich mit einem 6:1-Heimsieg in die nächste Runde einzog. Zu hoch hängen will ich das Ergebnis und die Leistung der Blauen heute aber auch nicht. Und auch der anwesende Spion des TSV Havelse wird wenig für die Qualifikationsrunde im Niedersachsenpokal gesehen haben 🙂

Tja, kaum im letzten Jahr einmal auf der Anlage des MSV gewesen, spielt ein gutes halbes Jahr später der eigene Verein hier. Wie man’s macht … Insgesamt waren hier und heute geschätzt 150 Zuschauer vor Ort, die 2€ Eintritt löhnen durften. Eintrittskarten gab es dafür aber leider nicht, wären wenn aber denke ich mal sowieso nur die bekannten Kino-/Schwimmbadtickets gewesen. Kulinarisch (eine Autofahrt macht ja bekanntlich hungrig) wurde sich vor dem Spiel noch in der Vereinsgaststätte verköstigt, so dass Grill & Co. auf der Bezirkssportanlage selbst nicht getestet wurden.

Stadion: Bezirkssportanlage Ossietzkyring Hannover-Mühlenberg
Zuschauer: 150
Eintritt: 2€
Stadionzeitung:

 


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14.06.2015: SV Arminia Hannover U17 vs. TSV Havelse U17 0:3 (0:1)

Für diesen Sonntag waren gleich drei Spiele geplant. Die Frage war erst einmal nur, welche Partie den Zuschlag für das Frühspiel bekommen würde. Die Frauenmannschaft beim Auswärts- und letzten Saisonspiel in Isernhagen? Oder doch die B-Junioren des SV Arminia Hannover im Kampf um den Klassenerhalt in der Niedersachsenliga gegen den Aufstiegskandidaten TSV Havelse? Wie oben ersichtlich ist es dann letzteres geworden (gibt bestimmt noch Mecker von der Frauenmannschaft). Die Ausgangslage hier war recht deutlich. Arminia muss einerseits am drittletzten Spieltag gewinnen um auch im kommenden Jahr Niedersachsenliga spielen zu können. Vorteilhaft hier natürlich, dass alle Konkurrenten gestern nicht punkten konnten. Doof andererseits, dass auch Havelse gewinnen muss, da nur der Meister direkt in die Regionalliga aufsteigt und da hat die Konkurrenz am Samstag vorgelegt. Das Spiel ging recht flott und mit hohem Tempo los, wobei beide Mannschaften ein wenig mit dem Platz zu kämpfen hatten. Gespielt wurde auf dem E-Platz hinter dem Stadion, da selbiges für die heute startende Europameisterschaft der Gehörlosen (EuroDeaf) geblockt ist. Und der Ball sprang doch schon so einige Male durch die Gegend. Gebracht hat es den Blauen leider nicht so viel, denn nach einer guten halben Stunde stand es 0:1. Da haben die Gäste im Vergleich zum SVA einfach mal eine ihrer Chancen genutzt. Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild. Ein recht offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Arminia drängte ein wenig auf den Ausgleich, musste aber in der Defensive immer wieder aufpassen. Das hat dann in der 67. Minute nicht ganz geklappt und es stand 0:2. Damit war das Spiel eigentlich gelaufen und Arminia sprang nun auch noch unterstützend ein und half bereitwillig beim 0:3 mit. Letztendlich ein durchaus verdienter Sieg der Gäste, wenn auch vielleicht ein Tor zu hoch.

Gut 80 Zuschauer fanden sich am Rand des freundlich formuliert leicht unebenen Rasenplatzes ein, der Großteil davon aus Garbsen. Blöd in der Halbzeit war dann noch die Wanderung vieler Zuschauer, um einen Kaffee oder ähnliches kaufen zu können. Gaststätte des SV Arminia: Geschlossen. Gaststätte des Post SV: Geschlossen. Gaststätte des TC Bischofshol: Geöffnet. Immerhin noch etwas, aber da haben sich andere Einrichtungen durchaus ein kleines Geschäft entgehen lassen. Zumal Kaffee & Co. auch nicht unbedingt ein großer Aufwand sind.

Stadion: E-Platz Rudolf-Kalweit-Stadion Hannover
Zuschauer: 80
Eintritt:
Stadionzeitung:


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14.02.2015: TSV Havelse vs. VfB Oldenburg 3:0 (3:0)

Schönstes Winterwetter mit Sonne und fast zehn Grad lockten ins Freie. Und da zum heutigen Start ins Punktspieljahr der Regionalliga Nord zudem der VfB Oldenburg beim TSV Havelse gastierte, stand ein kleiner Ausflug an. Etwas überrascht war ich dann doch vom Polizeiauflauf vor Ort. Aber da wurde mal wieder etwas zu einem Risikospiel gemacht, was man so wohl nicht nachvollziehen kann.

Einen guten und offensichtlichen Start legte dagegen der Gastgeber hier und heute hin. In der ersten halben Stunde fand der VfB Oldenburg im Endeffekt nicht wirklich statt. Havelse brachte einfachste Spielzüge (über die Außenbahnen, Flanke nach innen) zum Abschluß und führte so nach 15 Spielminuten bereits mit 3:0 (wobei der dritte Treffer mit Volleyabnahme und Einschlag im langen Eck wirklich sehenswert war). Wenn das so weitergegangen wäre, wäre das heute zweistellig geworden! Aber die Gäste fingen sich dann so ein wenig, auch wenn der TSV noch mindestens zwei hundertprozentige Chancen vergab. Nach dem Seitenwechsel kam Oldenburg besser ins Spiel und war vielleicht sogar besser als Havelse, aber vor dem Tor definitiv zu ungefährlich. Da dürfte man sich bei den Blauen von der Hunte in der Tabelle mit dem Blick wohl eher nach unten orientieren müssen. Für Havelse dürfte dagegen weder nach oben noch nach unten viel gehen.

Offiziell 586 Zuschauer waren am Valentinstag im Wilhelm-Langrehr-Stadion des TSV Havelse zugegen. Die für Havelser Verhältnisse recht hohe Zuschauerzahl lag zum einen sicherlich am Gästeanhang und zum anderen an der Valentinstag-Aktion “Ein Pärchen = Ein Ticket”. Der allgemeine Stadionbesucher scheint den Medien allerdings so einiges glaubwürdiges zu entnehmen (“Seit vorsichtig wenn ihr da nach Abpfiff langgeht! Da kommen die Gäste raus!”) und auch die Polizei, Dein Freund und Helfer, sorgte für die Sicherheit der Gästeanhänger und eskortierte nach Abpfiff den einen Gelenkbus mit gleich vier vollen Mannschaftswagen zum Hauptbahnhof Hannover. Irrsinn olé! Bereits vor Anpfiff handelten ein paar sich vor dem Gästeeingang blickenlassende Gestalten “Nazis raus!”-Rufe ein. Beide Fangruppierungen brachten vor bzw. zum Anpfiff kleinere Choreographien zum Valentinstag zum Vorschein. Auf Heimseite eine Überziehfahne mit TSV-Herz und auf Gästeseite neben einer Zaun- und Blockfahne jede Menge rotes Konfetti. Gesanglich verlegte man sich auf VfB-Seite in erster Linie auf Unterstützung der Mannschaft wohingegen man auf Havelser Seite wohl eher an Beleidigungen und/oder Auseinandersetzungen mit den Gästen interessiert schien. Phasenweise war es aber auch sehr ruhig im Rund. Die Stadionzeitung “TSV aktuell” gibt es kostenlos an der Kasse (wenn teilweise auch nur auf Nachfrage). Diesmal waren es 36 Farbseiten mit ein paar Informationen zum Spiel und zur Winterpause sowie jeder Menge Werbung. Bratwurst und Pils für jeweils 2€ wussten aber in der Sonne zu gefallen 🙂

Stadion: Wilhelm-Langrehr-Stadion Havelse
Zuschauer: 586
Eintritt: 6€
Stadionzeitung: TSV aktuell (kostenlos)


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25.01.2015: SV Arminia Hannover vs. Sportfreunde Ricklingen 6:1 (3:0)

Endlich mal wieder Livefußball ohne andauernd an die Arbeit denken zu müssen, etc.! Geworden ist es dann zwar “nur” ein Testspiel des SV Arminia Hannover gegen die Sportfreunde Ricklingen. Geplant war eigentlich eine Partie gegen den OSV Hannover, aber dort hatte man kurzfristig abgesagt. Angeblich Personalprobleme, auch wenn vom Hörensagen her beim OSV eine Woche vorher bis auf diese Partie alle Testspiele auf der Internetseite standen …

Ricklingen hatte auch ein kleines Spielerproblem. Trainer Halil Büyüktopuk wollte wohl nicht ins Tor, so dass in Ricklingen in der 1. Halbzeit mit Arminias Sascha Algermissen und in der zweiten mit Maximilian Braasch spielte. So durfte Algermissen bis zum Halbzeitstand dreimal den Ball aus dem Ricklinger und gleich nach Wiederanpfiff aus dem Arminengehäuse holen 🙂 Alles in allem ein recht unterhaltsames Spiel auf dem schmalen Kunstrasenplatz in Havelse.

Auch der TSV Havelse hat seit Ende 2013 einen Kunstrasenplatz. Dieser liegt hinter dem Stadion und bietet neben Flutlicht und auch einem möglichen Blick aus der Stadionkneipe aufs Plastikgrün hinter einem Tor ein paar Stehstufen. Hier versammelte sich heute der Großteil der etwa 40 Zuschauer. Ansonsten ist der Platz recht schmal, so dass auch der Verfasser dieser Zeilen problemlos einen Einwurf in den Strafraum befördern könnte 😉

Stadion: D-Platz Wilhelm-Langrehr-Stadion (Kunstrasen)
Zuschauer: 50 (geschätzt)
Eintritt:
Stadionzeitung:


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01.05.2014: TuS Drakenburg vs. SV Arminia Hannover 0:3 (0:0)

Vor dem 1. Matchball im Bezug auf die Meisterschaft in der Landesliga Hannover stand für den SV Arminia Hannover am Tag der Arbeit das Pokalviertelfinale beim klassentieferen Bezirksligisten TuS Drakenburg auf dem Programm. Auf dem recht engen Platz entwickelte sich ein mehr oder weniger typisches Pokalspiel. Im Endeffekt ging es nur in eine Richtung, wobei 1.) der Torhüter der Drakenburger sein Team im Spiel hielt und 2.) die Gastgeber durch den ein oder anderen Konter auch ein paar wenige Möglichkeiten hatten. So wurde es zu einem Geduldsspiel und torlos erklang dann auch der Halbzeitpfiff des Schiedsrichters. Aber auch im zweiten Durchgang dauerte es noch fast 20 Minuten, ehe Dustin Reinhold aus gut 25 Metern abzog und der abgefälschte Ball endlich im Tor lag. Drakenburg versuchte gleich den Ausgleich zu erzielen und hatte dazu eine sehr gute Möglichkeit, als der Ball ein paar Minuten später knapp am Tor vorbei ging. Dafür traf Dennis Hoins dann aus ca. 20 Metern wobei der TuS-Keeper auch diesmal keine Chance hatte. Damit war das Spiel dann auch gelaufen und auch der eingewechselte Christian Brüntjen traf noch einmal zum 0:3. So konnte dann die Heimfahrt angetreten werden.

Über 500 Zuschauer fanden nach Medienangaben den Weg zum Eichenrund, der Heimat des TuS Drakenburg. Darunter auch eine dreistellige Anzahl an Arminen und endlich konnte eine Busfahrt auch mal wieder mit einem Erfolg beendet werden. das sah ja in der Vergangenheit meist anders aus. Und so konnte Arminia entsprechend unterstützt werden. Auf Heimseite fanden sich die Drakenburger Jungs ein, unter denen sich aber leider doch ein paar Exemplare fanden, die eine gewissen Nähe zum TSV Havelse sowie ein eher nationales Gesinnungsbild haben und dies durch ihre Kleidung auch entsprechend zeigen. Da durften dann Provokationen auch direkt bei den Gästefans natürlich nicht fehlen. Schade, aber das hat den Gesamteindruck dieses Vereins doch ein wenig geschmälert. Ansonsten hatten die Verantwortlichen nämlich einiges getan. Zwei große Getränke- und Grillstände, ein Festzelt mit zig verschiedenen Kuchen, usw. Da hat sich nicht nur jemand Gedanken gemacht sondern das auchnoch richtig gut umgesetzt!

Der Sportplatz Eichenrund ist das, was der Name auch sagt: Ein Sportplatz. Abgesehen vom Vereinsheim gibt es keinerlei Ausbauten oder ähnliches (vom Flutlicht einmal abgesehen) und man steht ebenerdig um das Spiel zu verfolgen. Also zumindest diesbezüglich nichts besonderes.

Stadion: Sportplatz Drakenburg
Zuschauer: 500
Eintritt: 5€
Stadionzeitung:

16.02.2014: TSV Havelse vs. SV Eichede 2:1 (0:1)

Aufgrund einer sehr, sehr kurzfristig übermittelten Spielabsage des eigentlich geplanten Testspiels TuS Celle FC vs. SV Arminia Hannover musste dann recht zügig Ersatz her. Immerhin war man ja eigentlich schon fast in Celle. Da aber die gesamte Autobesatzung Lust auf Fußball hatte, wurde kurz überlegt und sich dann aufgrund der schon fortgeschrittenen Zeit für das Spiel TSV Havelse vs. SV Eichede in der Regionalliga Nord entschieden. Ein Blick auf die Tabelle ergab dann: Mittelfeld (Havelse) gegen Abstiegsplatz (Eichede). Allerdings zeigte sich das Geschehen auf dem Rasen dann doch etwas anders. Das Spiel machten die Gäste und diese waren es auch, die entsprechende Torchancen hatten. Nach einer guten halben Stunde fiel dann auch das zu diesem Zeitpunkt verdiente 0:1. Bereits vor diesem Tor gab es einen Pfostenkracher nach Freistoß und einige weitere, hochkarätige Chancen. Hier muss man dem SVE ganz klar fehlende Chancenverwertung vorwerfen! Und wie es dann immer so ist, rächt sich das ganze meist auch. Nach dem Pausentee kamen die Havelser besser ins Spiel und hatten auch mehr von selbigen. Gab es bereits kurz vor der Pause zwei, drei Möglichkeiten, steigerte sich das in den weiteren Spielminuten. Folgerichtig rollte der Ball dann nach einer Stunde auch ins Eicheder Tor und es stand, mittlerweile verdientermaßen, 1:1-Unentschieden. Aber der TSV wollte mehr und netzte in der Nachspielzeit zum 2:1 ein. Sicherlich drei Punkte für die Havelser, wobei ein Unentschieden bei dem insgesamt recht guten Spiel sicherlich gerechter gewesen wäre. Aber so ist eben Fußball 🙂

Nicht wirklich gut war am heutigen Sonntagnachmittag der Zuschauerzuspruch. Havelse versuchte es vor der Rückrunde sogar mit einer Halbjahresdauerkarten-Aktion, bei der es acht Heimspiele bereits ab 25 Euro mit einer ermäßigten Karte gab. Hat aber bei insgesamt 395 Zuschauern, darunter mindestens ein Bus aus Eichede, wohl nicht wirklich viel gebracht. Ist schon traurig, dass höherklassiger Fußball in der Region Dank Sky, 95+1 & Co. nicht wirklich angenommen wird. Daher unterstützen auch beide Fanszenen die InitiativeGlotze aus, Stadion an! Amateurfußball braucht Fans” und zumindest auf Eicheder Seite (von denen ich im Rahmen des Vernetzungstreffens in Hamburg im Dezember 2013 auch zwei Personen kennenlernen durfte) hing auch die entsprechende Fahne. Hinter der Gruppenfahne “Alkatras” sang man im Endeffekt auch das gesamte Spiel über durch und feuerte das eigene Team an. Auf Hevelser Seite (eine aktuelle Internetseite scheint es derzeit nicht zu geben?!) beschränkte man sich aufs sporadische anfeuern. Eine Stadionzeitung konnte leider nicht mehr ergattert werden und auch das Bierfaß war zwischenzeitlich mal leer …

Am Wilhelm-Langrehr-Stadion, auch TSV-Kampfbahn genannt, hat sich seit meinem letzten Besuch im Jahr 2008, ein wenig getan. Geschuldet sein dürfte dies in erster Linie den Verbandsanforderungen für die Regionalliga. So ist der Gästebereich hinter dem Tor entsprechend hergerichtet worden und auch einige andere Stufen im Stadion sehen neuer aus. Zudem gibt es hinter dem eigentlichen Stadion mittlerweile einen Kunstrasenplatz.

Stadion: Wilhelm-Langrehr-Stadion Garbsen-Havelse
Zuschauer: 395
Eintritt: 8€
Stadionzeitung: