Posts tagged ‘Pokal’

03.10.2017: SC Rosdorf II vs. HNK Göttingen 1:8 (0:6)

Stadion: Sportplatz Am Flüthedamm Rosdorf
Zuschauer: 39
Eintritt:
Stadionzeitung:

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02.08.2017: MTV Gifhorn vs. SV Arminia Hannover 3:5 n. E. (0:0)

Stadion: Sportpark Flutmulde Gifhorn
Zuschauer: 220
Eintritt: 6€
Stadionzeitung:

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05.06.2017: ATSV Frisch Auf Wurzen II vs. FC Grimma II 0:1 (0:1)

Stadion: Frisch Auf Stadion Wurzen
Zuschauer: 95
Eintritt: 3€
Stadionzeitung:

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31.08.2016: 1. FC Wunstorf vs. SV Arminia Hannover 0:1 (0:1)

Textmäßig komme ich derzeit einfach nicht dazu, entsprechende Berichte zu verfassen. Die reiche ich “demnächst”, spätestens aber in der nächsten Printausgabe des Blick über den Lahmannhügel, nach.

Stadion: Barne-Arena Wunstorf
Zuschauer: 570
Eintritt: 7€
Stadionzeitung: barne-aktuell (kostenlos)

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28.05.2016: FC Eintracht Norderstedt 03 vs. Altonaer FC von 1893 4:1 n. V. (1:1; 0:1)

Frühzeitig ging es am Samstag um 07:55 Uhr zusammen mit Björn via Flixbus für 8€/Nase in die Freie und Hansestadt Hamburg. “Finaltag der Amateure” nannte der DFB die an diesem Tag geballt stattfindenen Endspiele der Landespokale und als Arminen stand daher natürlich die Unterstützung des Altonaer FC von 1893 auf dem Programm! Der Bus rollte pünktlich am ZOB in Hamburg ein und nach einem kleine Bier-Zwischenstopp in einer liebgewonnenen Lokalität direkt am Bahnhof ging es per U-Bahn gen Hoheluft. Kurz die Karte in Empfang genommen und es war in der Tat schon einiges los. Der Großteil natürlich Altona und auch einiges an Polizei. Warum auch immer. Auch einige Sympathisanten der heutigen “Hausherren” machte sich stimmlich vor dem Eingang bemerkbar. Diese wurden von den Umstehenden aber eher in die Kategorie ältere HSVer einsortiert, die man bei Spielen des FC Eintracht Norderstedt 03 ansonsten nicht sehen würde.

Vom Papier waren die Rollen recht klar verteilt, war doch der Regionalligist aus Norderstedt in der Favoritenrolle. Aber den Altonesen, heute in ihren Auswärtstrikots in den Farben des befreundeten Vereins Dulwich Hamlet FC (dessen Anhänger das Spiel via Stream zu Hause in einer Kneipe schauten), war deutlich anzumerken, dass sie den Pott und damit auch die 1. DFB-Pokal-Hauptrunde wollten! In der sechsten Spielminute gab es eine Ecke von der linken Seite und nach einigem gewurschtel im Strafraum war der Ball zum Jubel des Großteils der Zuschauer im Netz: 0:1! So durfte es gerne weitergehen. Von der Eintracht bis dahin eigentlich nichts weiter zu sehen. Und es sollte auch noch einige Minuten dauern, erst um die 30. Spielminute herum gab es vereinzelt Aktionen die so etwas wie Torgefahr versprühten. Nach dem Seitenwechsel und etwa ab der 60. Minute kam Norderstedt dann besser ins Spiel und auch zu einigen Chancen. Einen geschenkten Freistoß im Strafraum konnten sie nicht nutzen, erhöhten nun aber konsequent den Druck auf den AFC. Und leider, leider gelang zwei Minuten vor dem Abpfiff auch noch der Ausgleich. Das bedeutete Verlängerung. Altona schien, nicht nur aufgrund des Gegentreffers so kurz vor Schluß, doch ein wenig die Luft auszugehen. Denn in der Verlängerung kassierten sie noch drei weitere Treffer und verloren dieses Spiel damit recht deutlich. War dann letztendlich auch egal, aber der Sieg für den Regionalligisten ist sicherlich zu hoch ausgefallen! Kopf hoch Altona, denn es geht weiter in der Relegation zur Regionalliga. Und da wird am 07.06.2016 sicherlich auch der ein oder andere Armine im Egestorfer Gästeblock auftauchen 🙂

Vielen Dank erst noch einmal an Julika für die Karte. Denn letztendlich meldete die Hoheluft mit 4.705 Zuschauern ausverkauft! Auf beiden Seiten gab es zum Einlauf der Mannschaften Choreos zu sehen. Auf Altonaseite Fahnen in jeglicher Größe, Wurfrollen und Konfetti-Shooter. Norderstedt dachte sich, “wir machen das mit den Fähnchen”. Die Stimmhoheit lag (natürlich) bei den heutigen “Gästen”, Norderstedt gewann erst nach dem Ausgleich und dem Führungstreffer ein wenig an Fahrt. Eine Katastrophe war aus meiner Sicht die heutige Getränkeversorgung im Stadion. Es war früh genug bekannt, das viele Zuschauer kommen. Am ersten Bierstand standen die Leute bereits in Viererreihen und es wurde fleißig Schaum gezapft (vor Anpfiff). Während des Spiels war ich dann für eine Runde etwa 25 Minuten weg und habe nur angestanden. In der Verlängerung wurde es ein wenig besser: Da waren es nur noch etwa 15 Minuten … Und wenn man anderen so glauben darf, war es in den Vorjahren nicht unbedingt besser. Da scheint irgendjemand nicht lernen zu wollen!? Als offizielle Stadionzeitung gab es am Eingang heute kostenlos das “Pokal-Journal“: DFB-konform, Hochglanz, DIN A4, 12 Seiten. Da haben sich die 50 Cent (+ Spende für den Macher) für das neue “All to nah #Q” zehnmal mehr gelohnt!

Hach ja, das Stadion Hoheluft. Was war das zu Oberliga Nord-Zeiten noch für eine schöne, alte Hütte. Und jetzt? Mein letzter Besuch lag, vom 1. Treffen der Initiative “Glotze aus, Stadion an!” welches seinerzeit bei Vicky durchgeführt wurde mal abgesehen, schon ein paar Jahre zurück. Als Liebhaber älterer Stadien blutet einem da schon ein wenig das Herz, was jetzt daraus geworden ist. Rundherum Zäune, teilweise hellgraue Betonstufen. Regionalligatauglich eben. Da hat der Ground doch leider einiges an Charme eingebüßt 🙁

Stadion: Stadion Hoheluft Hamburg
Zuschauer: 4.705
Eintritt: 8,80€
Stadionzeitung: Pokal-Journal (kostenlos)


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03.10.2014: LSV Alexandria vs. TSV Bemerode II 4:1 (2:0)

Tag der Deutschen Einheit und ein wenig Zeit zwischen zwei Bereitschaftsdiensten. Und da der imaginäre Hannover-Informer ja auch mal vollgemacht werden will ging es am heutigen Freitag zum Kreispokal Hannover-Stadt der 3. und 4. Kreisklassen. Der LSV Alexandria (4. Kreisklasse – 12. Liga) empfing hier im Viertelfinale den TSV Bemerode II (3. Kreisklasse – 11. Liga). Der LSV (Lindener Sport Verein, 1903 gegründet) hat im bisherigen Verlauf bereits zwei höherklassigere Mannschaften ausgeschaltet und wollte dies natürlich auch heute gerne wieder tun. Deshalb wurde mal gleich gut los- und in der 15. Spielminute das 1:0 vorgelegt. Wobei ich bis jetzt nicht weiß, ob der Schütze einfach “nur” die Ecke direkt verwandelt hat. Das Geräusch eines Balls, der an den (eckigen!) Pfosten klatscht, lässt dies zumindest vermuten. Bis dahin und auch nach dem Treffer hatte Bemerode sicherlich die eindeutigeren Möglichkeiten, scheiterte aber meist an sich selbst. So legte Alexandria kurz vor der Halbzeitpause in der 39. Minute noch das 2:0 nach. Bemerode hatte zu diesem Zeitpunkt bereits zweimal gewechselt. Nach dem Pausentee ging es zuerst einmal wie gewohnt weiter – Der TSV mit den etwas besseren Möglichkeiten, aber ohne Fortune. Spätestens nach einer Stunde war die Partie dann aber gelaufen: Bemerode verliert den Ball in der Vorwärtsbewegung an einen LSV-Akteur, der läuft direkt Richtung Tor und überlupft den Bemeroder Torhüter zum 3:0. Irgendwie machte die Gastmannschaft zu diesem Zeitpunkt auf mich als Außenstehenden aber schon den Eindruck,als ob man gar keine Lust (mehr?) auf den Pokal hätte. Zwar gelang sechs Minuten vor Abpfiff noch das 3:1 und es gab aufgrund einer kleineren Druckphase noch zwei, drei Chancen aber mit dem 4:1 in der 90. Minute war die Sache dann auch durch. Hierbei ließ der LSV-Angreifer gleich mal zwei Gegenspieler und den Torhüter im Strafraum aussteigen und schob dann im Prinzip von der Torauslinie ein. Gerade die letzten beiden Treffer der Heimmannschaft hatten durchaus das Prädikat sehenswert! Mal schauen, gegen wen es im Halbfinale geht.

Bei der Zuschauerzahl nehme ich heute mal die 36 Personen, die so bis in den ersten zehn Minuten anwesend waren bzw. die ich bis dahin gezählt hatte. Danach wurde, bei freiem Eintritt, fleissig durchgewechselt. Einige gingen, etwas weniger kamen so dass es zum Ende hin vielleicht um die 20 Zuschauer waren. Da hat es das fachliche Personal wohl vom in der Nähe stattfindenen Fest zum Tag der Deutschen Einheit nicht zum Fußball geschafft. Denn was da für Massen unterwegs waren, habe ich dann auf dem Rückweg bei einem kleinen Umweg in Richtung Maschsee gesehen. Grandios aber auch drei Anhänger (Spieler? Angehörige?) des LSV Alexandria: Direkt nach dem 1:0 in einem Pokalspiel mal ein schönes “Spitzenreiter, Spitzenreiter” anzustimmen hat schon was und trifft sicherlich auch zu 🙂

Und auch der Sportplatz an der Stammestraße konnte mich durchaus überzeugen. Ein kleines Vereinsheim mit ein paar Bierbänken draussen und dazu eine Längsseite, die durchgehend mit fünf Stehstufen ausgestattet ist. Weiterhin ein paar vereinzelt stehende Bänke die auf drei Seiten des Sportplatzes verteilt sind. Ich hatte so noch im Hinterkopf, dass der LSV Alexandria seinen Platz an 95+1 abtritt, damit dieser dort sein Sportzentrum bauen kann. Dies betrifft aber nur den Ascheplatz, der vom LSV wohl nur selten genutzt wird. Dafür gibt es dann wohl immerhin eine fünfstellige Summe sowie die Zusage in Zukunft auch in diesem Sportzentrum trainieren zu dürfen. Das Fassungsvermögen des Hauptplatzes selbst würde ich aufgrund des Ausbaus so mal auf ca. 1.500 schätzen.

Stadion: Sportplatz Stammestraße Hannover
Zuschauer: 36
Eintritt:
Stadionzeitung:


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06.08.2014: TSC Vahdet Braunschweig vs. 1. FC Wunstorf 5:1 (3:0)

Am Mittwochabend gab es mal einen kleinen Abstecher zum Achtelfinale des niedersächsischen Landespokals. Zu Gast beim Landesligisten TSC Vahdet Braunschweig war ein kommender Gegner des SV Arminia Hannover, der Oberligist 1. FC Wunstorf. Sah es zu Beginn der Partie so aus, als ob der Oberligist alles im Griff hat und auch ein wenig vom Schiedsrichter begünstigt wird, änderte sich dies recht schnell. Zuerst wurde dem Türkischen Sportclub ein klarer Elfmeter verweigert. Wäre dies auf der anderen Seite passiert, hätte es wohl Elfmeter für Wunstorf und Rot für den Verteidiger gegeben! So gab es aber nichts. Aber im Anschluß bekamen die Gäste nicht mehr viel auf die Kette. Ein Doppelschlag in der 29. und 31. Spielminute bedeutete die 2:0-Führung für Vahdet, die sechs Minuten vor der Pause sogar noch auf 3:0 ausgebaut werden konnte. Einen Klassenunterschied sah man hier und heute nicht, eher im Gegenteil. Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild: Wunstorf probierte es mal, aber dabei kam nicht all zu viel rum. Nach etwas mehr als einer Stunde das 4:0 für den TSC, ehe Wunstorf immerhin noch zum Ehrentreffer kam. Vier Minuten später fiel in der 83. Spielminute mit dem 5:1 auch gleichzeitig das letzte Tor der Partie. Von Arminia her noch bekannt sicherlich Abit Jusufi, dem aber heute auch nicht viel gelang.

Vom Teamchef handgezählte 71 Zuschauer fanden sich am Sportplatz bzw. der Bezirkssportanlage Melverode in Braunschweig ein. Darunter insgesamt fünf Hopper (1x BTSV, 2x Mageburg und 2x Arminia), was einer Quote von 7% an der Gesamtzuschaerzahl entspricht. Ihr merkt schon: Ansonsten war am Spielfeldrand nicht wirklich viel los. Dafür wusste aber das kulinarische Angebot durchaus zu gefallen: Lecker Wurst und Getränke zu absolut fairen Preisen (Bratwurst und Eistee zusammen 2,50€).

Die Bezirkssportanlage Melverode besteht im Endeffekt aus zwei Rasenplätzen ohne weiteren Ausbau. Das Maximum hier sind die Geländer (für Dirk: Stankett 🙂 ) am Hauptplatz sowie Flutlicht am Nebenplatz. Der nebenplatz wurde übriegsn schon automatisch von einem Rasenroboter gemäht. Sah schon recht interessant aus und der Platz ähnelte durchaus einem Teppich.

Stadion: BSA Braunschweig-Melverode
Zuschauer: 71
Eintritt: 5€
Stadionzeitung:


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27.07.2014: 1. FC Germania Egestorf-Langreder vs. SV Arminia Hannover 3:0 (1:0)

Endlich wieder Fußball abseits der Testspiele mit dem SV Arminia Hannover. Vor dem Start in die Oberliga Niedersachsen ging es im Landespokal gleich einmal zum 1. FC Germania Egestorf-Langreder, den man in zwei Wochen am 2. Spieltag gleich wieder beehren darf. “Losglück”! Denn neben der Tatsache, dass die heutigen Gastgeber gerne in die Regionalliga möchten und Arminia arg von Verletzungen gebeutelt ist, hat gerade auch der SV Arminia hier immer wieder “Pech” mit “merkwürdigen” Schiedsrichterentscheidungen (gehabt). Und das sollte sich heute auch nicht unbedingt ändern. Scheint halt der NFV-Lieblingsverein zu sein.

Die erste Hiobsbotschaft gab es dann schon nach gut 20 Minuten: Torhüter Maximilian Braasch musste verletzungsbedingt raus und wurde durch den 17jährigen Sascha Algermissen ersetzt. Dieser konnte dann am Gegentreffer in der 42. Spielminute auch nicht wirklich viel machen. Arminia bekam den Ball einfach nicht aus Strafraumnähe weg und dann lag die Kugel auch irgendwann im Tor. Vorher liess Marcelo Reis eine Chance zur Führung aus. Nach dem Seitenwechsel drängten die Blauen auf den Ausgleich, kamen aber leider nicht dazu, den Ball im Tor unterzubringen. Und auch ein eigentlich rotwürdiges Foul an Franklin Nnane an der Strafraumgrenze wurde lediglich mit Gelb bestraft. Zehn Minuten vor Schluß erzielte der ehemalige Armine Sebastian Schirrmacher das 2:0 für die Hausherren ehe Dominic Vilches-Bermudez mit Gelb-Rot vom Platz flog (82.) und Egestorf durch einen Schlenzer fast in den Winkel mit dem 3:0 (88.) den Sack endgültig zu machte. Sicherlich ein wenig zu hoch ausgefallen, aber Arminia muss nach vorne auch definitiv noch mehr zeigen.

Schätzungsweise 500 Zuschauer waren beim Spiel vor Ort, darunter auch unser Marathonläufer Röbert, der mit Begleitfahrzeug erst im laufe der ersten Halbzeit eintraf 😉 Ansonsten war es die gewohnte, aber in der Sommerpause auch irgendwie vermisste, Stimmung auf Arminienseite. Unterstützt natürlich auch durch einige “merkwürdige” Entscheidungen der Unparteiischen. Auf Egestorfer Seite gab und gibt es keinerlei “Stimmungsmacher” und auch eine Stadionzeitung oder ähnliches suchte man heute vergebens. Und auch den Nachteil eines Oberliga-Aufstiegs sah man heute gleich einmal: Der SV Arminia hat jetzt gleich zwei polizeiliche Kontaktbeamte! Wären nur die Fragen zu klären 1.) Warum? 2.) Wieso und 3.) Ist man mit einem 96-Handy bei Arminia neutral? Zumindest letzteres dürfte sich eindeutig mit einem “Nein” beantworten lassen 🙂 Mal schauen, in welche Fettnäpfchen die beiden in den kommenden Wochen noch so treten werden …

Und auch am Sportplatz an der Ammerke hat sich einiges getan. Nach dem Oberligaaufstieg haben die Germanen sich für rund 70.000 Euro eine kleine Sitzplatztribüne gebaut die maximal 180 Sitzplätze anbieten dürfte. Schwieriger dagegen nach wie vor der Gang aufs Klo, liegen diese Örtlichkeiten doch außerhalb des Stadions. Dürfte im Falle eines Regionalliga-Aufstiegs interessant werden. Zumal diese Örtlichkeiten auch nicht gerade sehr groß sind. Bei einer größeren Anzahl an Gästeanhängern dann mal ganz zu schweigen. Auch einen Gästebereich im Stadion o. ä. gibt es derzeit nicht. Aber da wird dem Verband sicherlich was einfallen 😉

Stadion: Sportplatz an der Ammerke Egestorf
Zuschauer: 500 (geschätzt)
Eintritt: 7€ (Vollzahler)
Stadionzeitung:


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09.02.2014: VfL 93 Hamburg vs. Altonaer FC 1893 1:2 (1:1)

Eine der vielen Einladungen musste dann ja mal angenommen werden und so ging es an diesem Sonntag um 08:40 Uhr per Metronom gen Norden. Mit Umstieg in Uelzen am Hamburger Hauptbahnhof noch kurz auf den BTH-Jens gewartet und dann via Metrobus direkt zum Borgweg. Hier stand am heutigen Sonntag (der seinem Namen im Bezug auf die Sonne zumindest teilweise gerecht wurde) das Viertelfinale im Hamburger Pokal zwischen dem VfL 93 Hamburg und dem Altonaer FC von 1893 an. Für viele war hier sicherlich Altona der klare Favorit, allerdings bietet der VfL unter anderem einen Spieler wie Marius Ebbers auf und auch der ehemalige Bachelor Paul Janke gehört hier zum Kader. So entwickelte sich auf dem Platz ein recht offenes Spiel, bei dem der Schiedsrichter teilweise sehr kleinlich pfiff und zumindest (aus meiner rein objektiven Sicht 😉 ) die Heimmanschaft durchaus etwas bevorteilte und so teilweise auch im Spiel hielt. Denn bereits in der 1. Spielminute erzielte der AFC das 0:1. Der VfL war nun wach und nahm Fahrt auf. Aber es dauerte immerhin bis zur 31. Spielminute, ehe der Ausgleich fiel. Damit ging es auch in die Pause. Allgemeiner Tenor war sowieso: Wenn BTH-Jens und Calcio Culinaria im Pokal vor Ort sind, geht es in die Verlängerung (“Den Gegner 120 Minuten an die Wand gespielt …“). Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste etwas taktisch verändert aus der Kabine. Die Laufbereitschaft wurde noch einmal erhöht und auch in der Abwehr stand man nun etwas besser. Der Lohn war dann eine Viertelstunde vor Schluß ein direkt in den Winkel gesetzter Freistoß zum 1:2. Dies bedeutete dann im Endeffekt auch den Endstand und Altona steht im Halbfinale. Noch zwei Siege und es winkt eventuell ein attraktives Los im DFB-Pokal.

Mindestens 600 Zuschauer fanden heute den Weg in den Stadtpark, darunter der Großteil Anhänger aus Altona. Diese hatten auch keinerlei Probleme im bezug auf die Stimmhoheit im Stadion, auch wenn von ihrer Seite selbst aus, dass nicht unbedingt das Beste war. Gut war auch das Catering. Neben jeder Menge Auswahl vor allem viele Verkaufsstände, so dass man eigentlich nie lange warten musste (außer es stand mal jemand vor einem, der zwölf Bier haben wollte, beim Einschenken half und dabei gleich erst einmal zwei Bier über den Tresen verteilte). Und das in Hamburg auch fleißig gelesen wird, beweisen die Verkaufszahlen der Fanzines. Vom All to nah bekam ich so direkt keines mehr ab, da bereits alles verkauft war und auch der Blick über den Lahmannhügel ist gleich mal gut 10% der Gesamtauflage losgeworden 🙂 Und im Gegensatz zu den meisten Spielen in hamburg gab es heute sogar mal ansprechende Eintrittskarten, was wohl dem Vorverkauf geschuldet war. Eine Stadionzeitung o. ä. gab es dafür heute allerdings nicht.

Am Borgweg-Stadion hat sich seit meinem letzten Besuch im Jahr 2007 auch nicht wirklich was verändert. Rutschig war es heute und auch Elbkick.tv war vor Ort. Daher wird es wohl auch noch Bewegtbilder vom Spiel geben.

Stadion: Borgweg-Stadion Hamburg
Zuschauer: 600 (geschätzt)
Eintritt: 5€
Stadionzeitung: