17.04.2016: FC Lugano vs. FC Thun 2:1 (2:0)

Nach dem Sightseeing ging es per pedes zum Stadio di Cornaredo, wo um 13:45 Uhr der FC Lugano in der Super League (höchste Spielklasse der Schweiz) auf den FC Thun traf. Tabellarisch Zehnter (und damit Tabellenletzter) gegen Sechsten. Damit war die Marschrichtung klar: Lugano benötigt jeden Punkt gegen den Abstieg. Und so legte die Mannschaft auch los. Thun kam kaum aus der eigenen Hälfte, Lugano drückte auf den Führungstreffer, der in der 23. Spielminute dann auch gelang. Eine schöne Hereingabe von links wird direkt in die Maschen gehauen. Zehn Minuten später verschätzt sich der Thuner Keeper beim herauslaufen. Der Gegenspieler ist eher am Ball, dreht sich, passt in die Mitte und sein dort stehender Mannschaftskollege lässt noch einen Thuner aussteigen und hämmert die Kugel ins Netz. Nach der Pause beginnen die Gäste nun, konsequenter nach vorne zu spielen und kommen in der 69. Spielminute zum Anschlußtreffer. Die letzten 20 Minuten werden dann noch einmal turbulent: Einiges an Chancen auf beiden Seiten, Gelb-Rot für die Gäste aber letztendlich große Erleichterung bei einem Großteil der Besucher als der Schiedsrichter endlich abpfeift.

Lugano, auch so ein Verein zu dem Daniel am Tag zuvor die ein oder andere Geschichte zu erzählen wusste. Gab es doch vor Jahren mal einen Präsidenten, der seinen Wagen aufgrund einer recht aussichtslosen Finnzsituation in den Luganer See steuerte. Angesteuert wurde das Stadio di Cornaredo heute von 2.633 Zuschauern, die trotz des Wetters wohl auch alle wohlbehalten ankamen. Aus Thun waren mindestens zwei Busse angereist,davon einiges an Ultras um die Red White Boys. Diese sangen auch den Großteil des Spiels entsprechend durch, selbst nach dem 1:0 für Lugano ging der Singsang entsprechend weiter. Wurde hier auf Deutsch gesungen, waren die heutigen Gastgeber um die Teste Matte italienisch unterwegs. Alles in allem also eher nichts besonderes. Auffällig auch hier: Nach Abpfiff gingen beide Teams in ihre jeweilige Kurve! Kostenlos gab es die Stadionzeitung, verteilt von netten jungen Damen an der Kartenkontrolle: DIN A5, 12 Seiten und in Farbe sowie auf italienisch.

Noch ein etwas älteres Stadion ist die Heimat des FC Lugano. Gibt es doch in beiden Hintertorkurven unüberdachte Stehplätze, auch wenn hier wohl etwa die Hälfte gesperrt ist. Dazu gibt es neben und vor der Haupttribüne noch ein paar Stehplätze, aber auch hier ist der Großteil abgesperrt. Haupt- und Gegengerade verfügen dagegen über überdachte Sitzplätze und beherbergten beim heutigen Wetter auch den Großteil der Zuschauer. Dazu eine kleine elektronische Anzeigetafel und Flutlicht, dass auch heute brannte. Wahrscheinlich aufgrund des Wetters und der tief hängenden Wolken?! Daneben gibt es aber auch eine Laufbahn sowie weitere Einrichtungen für die Leichtathletik. Alles in allem daher etwas weitläufiger.

Stadion: Stadio di Cornaredo Lugano
Zuschauer: 2.633
Eintritt: 20 CHF (ca. 18,20€)
Stadionzeitung: kostenlos


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16.04.2016: FC Uster vs. FC Kreuzlingen 4:2 (2:0)

Quasi direkt mit dem Abpfiff ging es zurück zum Auto und auf direktem Weg die etwa 20 Minuten nach Uster. Dort stand am heutigen Samstag um 17:00 Uhr die zweite Partie des Tages an. Als “Sektion Hannover” der Porteños Kreuzlingen muss man sich ja auch mal wieder blicken lassen 😉 Angekommen an der Sportanlage in Buchholz waren etwa 30 Minuten vor Anpfiff kaum Menschen vor Ort. Daniel und Pasquale kamen aus Kreuzlingen und auch Willy Scheepers (ehemaliger Trainer der seinerzeit während eines Spiels auf der Bank verhaftet wurde) konnte kurz gesehen werden. Da lassen sich Coiffeur-Besuche doch immer mal wieder mit einem Spielbesuch verbinden 🙂 Und auch einer nicht ganz so netten Geschichte in Verbindung mit einer angedachten Fusion mit Calcio Kreuzlingen durfte ich lauschen. Da haben die Kreuzlinger Italiener (oder zumindest deren “Führungspersonal”) einiges an Porzellan zerschlagen!

Auf dem Feld entwickelte sich ein interessantes Spiel, auch wenn es für beide Mannschaften acht Spieltag vor Schluß nicht mehr um viel zu gehen scheint. Der FC Uster hat als Tabellendritter bereits neun Punkte Rückstand auf Platz 1 und der FC Kreuzlingen hat als Tabellensechster zwölf Punkte Luft nach oben und nach unten. Gerade über die Aussenbahnen versuchte es der FCK immer mal wieder, leider ohne Torerfolg im ersten Durchgang. Auffälligster Akteur hier sicherlich immer wieder Enack Kilafu, der die Bälle immer wieder forderte und auch immer anspielbar war. Die Tore machten dann aber doch die heutigen Gastgeber, die sicherlich nicht zufällig über die beste Abwehr der Liga verfügen (18 Gegentreffer in 18 Spielen). So nutzten sie zwei Unaufmerksamkeiten zu einer klaren 2:0-Halbzeitführung, kassierten aber kurz vor dem Pausentee auch noch eine glatt rote Karte. Zudem nahm der Schiedsrichter nach Rücksprache mit seinem Assistenten auch noch einen für Kreuzlingen gepfiffenen Elfmeter zurück. Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild. Kreuzlingen bemüht aber ohne Torerfolg, Uster recht effektiv gerade im ausnutzen gegnerischer Fehler. So stand es bis zur 89. Spielminute auch 4:0 und das obwohl die Hausherren ja mit einem Mann weniger spielten. Die beiden Treffer für den FCK waren dann leider nur noch Ergebniskosmetik. So wurde noch ein wenig gequatscht, während die gesamte Mannschaft noch zu den drei Porteños kam um sich per Handschlag zu bedanken!

Der FC Uster spielt hier in Buchholz nicht auf seinem eigentlichen Heimplatz, trägt aber die Heimspiele in der 2. Liga interregional schon immer hier aus. Laut Daniel aber wohl auch mit einer der Gründe, warum der Zuschauerzuspruch sehr gering ist. Ich habe bei Zahlung des Eintritts eine Karte mit der laufenden Nummer 33 erhalten! Insgesamt dürften es vielleicht 100 Zuschauer gewesen sein, darunter nicht wenige aus dem Umfeld des FCK. Die Anlage selbst sieht ein wenig aus wie eine Schulsportanlage, die aber immerhin über eine unüberdachte Tribüne mit sieben Sitzreihen verfügt. Dazu eine Tartanbahn, eine große analoge Uhr sowie eine kleine digitale Anzeigetafel. Die Stadionzeitung “Matchprogramm” gibt es kostenlos an der Kasse: DIN A5, acht Seiten und in Farbe.

Stadion: Sportanlage Buchholz Uster
Zuschauer: 100
Eintritt: 8 CHF (ca. 7,30€)
Stadionzeitung: Matchprogramm (kostenlos)


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16.04.2016: FC Zürich U18 vs. Servette FC U18 3:1 (1:0)

Weiter ging es dann am Samstag in die Schweiz, wo ich gegen etwa 13:30 Uhr das Nachwuchsleistungszentrum des FC Zürich erreicht habe. Hier stand um 14:00 Uhr die U18-Elite-Partie gegen den Servette FC an. Der gesamte Komplex hat schon so gewisse Ausmaße. Es gibt 13 Plätze, davon ein gutes Drittel Kunstrasen! Darunter findet sich sogar ein Baseballfeld mit einigen Sitzplätzen drumherum. Und auch für Catering & Co. wird gesorgt, scheint doch zumindest am Wochenende den gesamten Tag über Betrieb auf der Anlage zu sein.

Die Begegnung der beiden U18-Mannschaften fand auf Platz 6 statt. Dabei handelt es sich um einen Rasenplatz, der etwa zur Hälfte eingezäunt ist. Die andere Hälfte steht offen und so kann man mehr oder weniger direkt am Spielfeldrand stehen. Einen Ausbau gibt es hier so gut wie gar nicht, wenn man einmal von ein paar Bänken sowie einer Tribüne des Baseballfeldes absieht, die auch zum Fußball schauen zweckentfremdet werden kann. Bei freiem Eintritt fanden sich um die 100 Zuschauer für das Spiel ein. Zeitweise waren es noch deutlich mehr, wenn mal wieder ganze Jugendmannschaften für einige Minuten stehen blieben um sich kurz das Spiel anzuschauen. Allgemein bleibt noch zusagen, dass eigentlich alle Plätze keinen Ausbau besitzen.

Das Spiel an sich ist recht schnell erzählt. Die Gäste waren bereits nach nicht einmal zehn Minuten mit einem Mann weniger auf dem Feld. Ein FCZ-Stürmer wäre durchgewesen und konnte nur noch durch festhalten am Durchbruch in Richtung Tor gehindert werden. Und da er ansonsten frei vorm Tor gewesen wäre gab es glatt Rot! Der Freistoß brachte allerdings keinen Treffer ein. Und obwohl es im Endeffekt ein Spiel auf ein Tor war, dauerte es bis zur 42. Spielminute, ehe die Gastgeber die verdiente 1:0-Führung erzielten. Die Halbzeitpause verbrachte ich ein wenig mit Baseball schauen (auch nix für mich!). Nach dem Seitenwechsel gleich das 2:0 (50.) und damit schien das Spiel gelaufen zu sein. Servette hatte kurz vor der Halbzeit zwei gute Möglichkeiten und dann dauerte es bis etwa 20 Minuten vor Ende, bis ein nicht unbedingt unhaltbar aussehender Schuss von der Strafraumgrenze aus im Zürcher Tor einschlägt. Fünf Minuten zuvor hatte der FCZ das 3:0 erzielt und machte jetzt nach dem Anschlußtreffer auch wieder mehr nach vorne. So blieb es dann beim 3:1 für die Hausherren. Auffällig hier noch: Während des Spiels kam ein älterer Herr an den Spielfeldrand, der wohl Trainer in der Akademie ist bzw. eine andere, höhere Position dort einnimmt. Alle Jugendspieler, die ebenfalls am Spielfeldrand standen oder aber vorbeikamen, sagten per Handschlag “Hallo”. Scheint also auch eine gute Erziehung vor Ort zu herrschen. Denn auch bei anderen Personen konnte man ähnliches beobachten.

Stadion: Sportanlage Heerenschürli Platz 6 Zürich
Zuschauer: ca. 100
Eintritt:
Stadionzeitung:


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15.04.2016: TSG Balingen vs. SSV Ulm 1846 Fußball 1:0 (0:0)

Auf dem Weg in die Schweiz stand am Freitagabend ein Stopp in Baden-Württemberg an. In der dortigen Oberliga traf die TSG Balingen auf den SSV Ulm 1846 Fußball. Wie eigentlich immer in den letzten Jahren haben es der Herr Schips (Europlan Online) und ich auch diesmal wieder nicht geschafft, uns direkt zu treffen. Aber auch das wird irgendwann mal funktionieren.

Dafür lag die Freikarte an der Kasse bereit und nach nettem Empfang direkt am Eingang ging es mit Hefeweizen und roter Wurst auf die Tribüne in Richtung Sprecherkabine. Wartete dort doch Ralph, über den der Herr Schips die Karte hat bereitlegen lassen. Da wurde ich auch gleich mehr oder weniger direkt erkannt (fremdes Gesicht und Jacke vom falschen Ausrüster 😉 ). Kurz noch ein wenig unterhalten habe ich mir dann einen Platz auf der Haupttribüne gesucht und das Spiel verfolgt.

Am Eingang lief doch einiges an Polizei herum und einige Beamte zwängten sich auch in ihre Turtles-Uniform. Warum auch immer. Es waren am heutigen Abend zwar offiziell 1.000 Zuschauer anwesend und auch einige Ulmer Gäste, allerdings sah es da nie nach Ärger oder ähnlichem aus. Auch wenn die Gäste nicht nur einmal mit dem Schiedsrichtergespann haderten. Als neutraler Beobachter kann ich da aber durchaus sagen, dass es da sehr, sehr wenig Fehlentscheidungen gab. Das Spiel an sich war recht unterhaltsam. Die Ulmer Spatzen hatten die besten und meisten Möglichkeiten ganz klar nach Standards. Aus dem Spiel heraus kam da vom Tabellenzweiten eher weniger (oder aber es wurden von der TSG unterbunden, Stichwort Standards). Die Balinger dagegen hatten ihre Chancen eher aus dem Spiel heraus. Die größte im 1. Durchgang sicherlich der Lupfer, der knapp rechts am Tor vorbeiging. Und auch in der zweiten Hälfte gab es eine große Chance, bevor dann richtig gejubelt werden konnte. In der 66. Spielminute konnte der Ulmer Keeper einen ersten Schuss im Strafraum noch klären, war dann gegen den Nachschuss aber machtlos. Auf dem Platz wurde es nun noch ein wenig hektischer. Der SSV warf letztendlich erfolglos alles nach vorne, um zumindest noch zum Ausgleich zu kommen, Balingen konterte, konnte hierbei aber ebenso wenig einen Erfolg erzielen. Für die Gäste ein Rückschlag im Kampf um die Meisterschaft (mit dem FC Nöttingen), für Balingen drei wichtige Punkte, denn zwischen Platz 7 und 15 liegen auch gerade einmal zehn.

Die Heimseite wurde in der 2. Halbzeit ausdauernd von einigen Nachwuchskickern mit Fahnen und Trommel am Rand der Tribüne unterstützt. Aus Ulm waren sicherlich auch über 100 Fußballfreunde angereist, durchgehend supportet wurde allerdings “nur” von etwa 25 bis 30 Ultras hinter der Zaunfahne “SU 99“. Stehen “durften” die Gästefans auf der unüberdachten Gegengeraden, die in der Mitte lediglich durch Flatterband und zwei Ordner von der Heimseite getrennt war. Aber wie gesagt: Selbst das wäre heute sicherlich nicht einmal nötig gewesen. Die Stadionzeitung mit dem passenden Namen “Stadionmagazin” gibt es kostenlos am Eingang: DIN A4, 72 Seiten und in Farbe.

Die Verpflegung wusste ebenfalls zu überzeugen: Hefeweizen (0,5l für 3€ – lokales Lehner aus dem Zollernalbkreis) sowie die rote Wurst (3€) und der Wecken mit Wurst (2€). Erwerb allerding nur, nachdem vorher ein Bon gekauft wurde. Dieser muss dann an der entsprechenden Stelle eingelöst werden. Das gilt auch für Pfandbons. Die Haupttribüne im Balinger Au-Stadion ist noch relativ neu! Eingeweiht wurde sie im Oktober 2014 mit einem Flutlichtspiel. Die Tribüne ist komplett überdacht und versitzplatzt. Insgesamt 609 Personen finden hier eine Sitzschale. Oder aber sie stehen im oberen Bereich hinter den Sitzplätzen. Weiterhin ist auch der sogenannte Business Club in der Hauptribüne untergebracht. Gestanden werden kann zum einen unter der Tribüne oder aber auf den drei anderen Seiten des Stadions. Hier gibt es sozusagen eine breite umlaufende Stufe und einen Graswall. Insgesamt finden hier etwa 8.000 Zuschauer Platz. Dazu gibt es natürlich Flutlicht. Vor der Haupttribüne existiert zudem noch ein Kunstrasenplatz, der auf einer Seite ebenfalls einen Ausbau von drei Stufen vorzuweisen hat.

Stadion: Au-Stadion Balingen
Zuschauer: 1.000
Eintritt: – (Haupttribüne normalerweise 9€)
Stadionzeitung: Stadionmagazin (kostenlos)


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10.04.2016: SC Spelle-Venhaus vs. SV Arminia Hannover 1:1 (0:0)

In BüdL-Redaktionsbesetzung ging es mit BTH-Jens, ergänzt um Matten, mit dem Auto ins südliche Emsland. Zu Gast war der SV Arminia Hannover an diesem Sonntag beim SC Spelle-Venhaus. Die Hausherren stehen aktuell auf dem 7. Platz und haben ein wenig Luft nach unten, dürfen sich aber auch noch nicht sicher fühlen. Die erste Möglichkeit gehörte den Blauen, aber sie mussten auch gleich zu Beginn einige Male hart arbeiten um nicht gleich einen Gegentreffer zu kassieren. Dadurch entwickelte sich aber ein interessantes Spiel, auch wenn in der 1. Halbzeit kein Treffer fallen wollte. Nach dem Seitenwechsel war es dann aber Philipp Schlichting, der das erlösende 0:1 erzielte. Kurz danach klatschte der Ball nach einem Freistoß für den SVA auch noch an den Außenpfosten. Da Arminia leider kein weiterer Treffer gelang, blieben die Angriffe der Gastgeber immer gefährlich und diese erzielten in der Nachspielzeit leider den, wenn auch nicht unverdienten, Ausgleich. Da fielen einige Arminen einfach nur noch um, denn im Endeffekt hat man sich selbst um den Lohn von drei Punkten gebracht. Dann muss es eben in den kommenden Spielen weitergehen. Dann aber erst einmal ohne den Autor dieser Zeilen, der sich auf seine eigene Tour de Suisse 2016 begibt 🙂

346 Zuschauer fanden sich laut Durchsage des Stadionsprechers im Rund ein. Darunter auch der Block K, den man das Spiel über aber nicht wirklich akkustisch vernehmen konnte. Laut Aussage einiger weiterer Stadionbesucher lag der heute eher schwächere Besuch auch daran, dass einiges an Konfirmationen im Umfeld stattfand. Aber auch aus Bischofshol fanden nicht all zu viele Anhänger den Weg hierher. Kostenlos am Eingang gab es die Stadionzeitung (24 Seiten, DIN A5, Farbe) und auch die Verpflegung wusste hie rund heute wie immer zu überzeugen. Da geht es hier in der nächsten Saison hoffentlich wieder her!

Stadion: Stadion an der Venhauser Straße Spelle
Zuschauer: 346
Eintritt: 6€
Stadionzeitung: SC Spelle-Venhaus (kostenlos)


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03.04.2016: SV Arminia Hannover vs. VfL Bückeburg 4:1 (3:0)

Von der Clausewitzstraße ging es zu Fuß zum Bischofsholer Damm, wo der SV Arminia Hannover heute zum ersten Spiel unter dem neuen Trainer Murat Salar auf den VfL Bückeburg. Nicht ohne auf dem Weg dorthin vom Trainer der Frauenmannschaft noch auf dem Fahrrad überholt zu werden. So war aber vor dem Spiel noch genügend Zeit, in der Vereinskneipe ein wenig zu fachsimpeln und auch zu erfahren, dass der Blick über den Lahmannhügel auf der Geschäftsstelle komplett vergriffen ist. Aber dem Bückeburger Anhänger konnte geholfen werden 🙂

Auch wenn die Gäste die Punkte noch dringender benötigten als Arminia, war auf dem Platz nicht wirklich viel davon zu sehen! Ging es doch fast ausschließlich in Richtung des Bückeburger Tores. Nach 15 Spielminuten erzielte Mohamad Saade die mehr als verdiente Führung für die Blauen, Björn Masur und Dag Rüdiger legten noch vor der Pause zu einer beruhigenden Drei-Tore-Führung nach. Dazu gab es auch noch einen Lattentreffer von Philipp Schlichting und die ein oder andere gute Möglichkeit. So durfte sich der VfL auch bei seinem Torhüter Patrick Spilker bedanken, dass es nicht weitere Gegentreffer gab. Nach dem Seitenwechsel ließ es der SVA dann ein wenig ruhiger angehen, kam aber nach wie vor zu Torchancen. Bückeburg riskierte erst zum Ende der Partie hin mehr, aber dem 3:1 folgte sogleich das 4:1 durch Leutrim Kabashi. Das war dann auch der Endstand und man darf sich auf die nächsten Spiele freuen und hoffentlich auch ein paar positive Ergebnisse einfahren. Weiter geht es am kommenden Wochenende beim SC Spelle-Venhaus.

Offiziell 380 Zuschauer waren heute an den Bischofsholer Damm gekommen. Ein paar Anhänger der Gäste waren auch dabei, blieben aber die gesamte Zeit stumm auf der Tribüne sitzen. Umso engagierter am heutigen Sonntagnachmittag der Lahmannhügel.

Stadion: Rudolf-Kalweit-Stadion Hannover
Zuschauer: 380
Eintritt: 8€
Stadionzeitung: bischofshol (0,50€)


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03.04.2016: Hannover 96 II vs. SV Arminia Hannover 1:0 (1:0)

Endlich ergab sich mal wieder die Möglichkeit, ein Spiel der Frauenmannschaft des SV Arminia Hannover vor einem Spiel der Herren zu besuchen. Zu Gast waren die Frauen an der Clausewitzstraße bei Hannover 96 II. Das hieß zu diesem Zeitpunkt auch: 5. gegen 1. Zwar haben die Gastgeberinnen keine Chance mehr um in den Kampf um den Aufstieg einzugreifen, haben aber verlauten lassen, dass sie alle anderen Mannschaften die über ihnen stehen noch entsprechend ärgern wollen. So entwickelte sich auf dem Kunstgrün auch ein recht ausgeglichenes Spiel. Beide Mannschaften kamen zu einigen Torchancen, der entscheidene Treffer fiel letztendlich aber bereits nach 20 Minuten auf der falschen Seite. Sicherlich sorgte auch die Torhüterin bei den Roten dafür, dass kein Treffer bei ihr im gehäuse gelang. Im Vergleich zu vielen Spielen in dieser Liga bzw. auf dieser Ebene konnte diese auch von ihren Mitspielerinnen immer wieder mit Rückpässen ins Spiel eingebunden werden, ohne dabei hektisch o. ä. zu wirken. So gingen die Blauen zwar mit einer Niederlage aus diesem Spiel, bleiben aber weiterhin Tabellenführerinnen. Und da gibt es ja auch noch das Pokalfinale (19.06.2016, 15:00 Uhr auf der Anlage des Mellendorfer TV) als Möglichkeit zur Revanche 🙂

Etwa 40 Zuschauer fanden sich am Kunstrasenplatz an der Clausewitzstraße in Hannover ein, darunter einige Blaue. Eintritt wurde nicht verlangt und auch der Halbzeitkaffee musste an der nahegelegenden Tankstelle besorgt werden. Der Kunstrasenplatz am ehemaligen Vereinsheim der Roten besitzt als Ausbau lediglich zwei Stufen auf einer Seite. Auf der gegenüberliegenden Seite gibt es zudem noch einige Holzbänke sowie Flutlicht und den ein oder anderen Baum in dem auch mal ein Ball landet 🙂 Aufgrund der Einzäunung ist nicht so wirklich viel Platz und ich würde die Gesamtkapazität daher auf vielleicht 500 schätzen.

Stadion: Sportplatz Clausewitzstraße Hannover (Kunstrasen)
Zuschauer: ca. 40
Eintritt:
Stadionzeitung:


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28.03.2016: SV Arminia Hannover vs. 1. FC Germania Egestorf/Langreder 2:3 (1:1)

Ostermontag und Rufbereitschaft :/ Naja, immerhin war es ruhig. So ging es Montagnachmittag zum Bischofsholer Damm wo der SV Arminia Hannover in einem weiteren Nachholspiel auf den 1. FC germania Egestorf/Langreder traf. Allgemein auch bekannt als die Betriebssportgemeinschaft des Niedersächsischen Fußballverbandes. Auch wenn man beim Gegner glaubt, dass man nicht beliebt sei weil Arminia noch nie gegen einen gewonnen hat …

Auch heute gab es gleich nach fünf Spielminuten Gelb für Bastian Fielsch im Arminentor und “Foulelfmeter” für die BSG. Bei Elfmetern kann man sicherlich häufig diskutieren, aber ich behaupte mal wäre die Situation auf der anderen Seite gewesen hätte es für den SVA keinen Elfer gegeben! Wer mag kann sich die Flugshow ja mal in der Oberliga-Torshow anschauen 🙂 Immerhin ließen sich die Blauen davon nicht sonderlich beeindrucken sondern spielten weiter nach vorne. Die BSG, immerhin Tabellenzweiter was sie heute aber auf dem Platz nicht wirklich zeigten, wirkte alles andere als sicher und konnte das ein oder andere Mal ausgespielt werden. Es dauerte allerdings bis fast zum Halbzeitpfiff als auch die Unparteiischen keinen Einwand fanden und den Kopfballtreffer von Mohamad Saade anerkennen mussten. Wie heisst es so schön: Psychologisch wertvoller Zeitpunkt 🙂 Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel ein wenig offener und mit ihrer zweiten Torchance trafen die Gäste zum 1:2. Leutrim Kabashi ließ sich das aber überhaupt nicht gefallen und sorgte quasi direkt nach Wiederanpfiff mit einem Schuss ins kurze Eck von halblinks im Strafraum postwendend für den 2:2-Ausgleich. Aber so wie es losging, ging es dann auch wieder zu Ende. Flugshow, Teil 2. Gelb-Rot für Bastian Fielsch, Roman Ziesing musste eingewechselt werden und und war beim zweiten “Foulelfmeter” für die BSG machtlos. Nach ein, zwei merkwürdigen Abseitsentscheidungen zuungunsten der Arminen war dann auch Schluß und die BSG feierte sich auf dem Rasen lautstark als “Derbysieger”. Stimmt, war ja auch “Derby” …

Offiziell 450 Zuschauer waren diesmal wohl zugegen, der Großteil beim einsetzenden Regen unter dem Tribünendach. Auch einiges an Mitgliedern und Freunden der Betriebssportgemeinschaft hatte den Weg gefunden, blieb aber fast das gesamte Spiel über recht ruhig. Immerhin hing aber die Zaunfahne der Feuerwehr Egestorf 🙂 Der Lahmannhügel war lautstärker als beim letzten Heimspiel und aufgrund der Anstoßzeit waren auch wieder einige Groundhopper im Rudolf-Kalweit-Stadion unterwegs – Der Lahmannhügel beisst nicht 😉

Tja, und die Oberliga? Klassenerhalt wird wohl sehr, sehr schwierig. Noch neun Spiele und zehn Punkte Rückstand aufs rettende Ufer. Dazu viele Punkte gegen andere Mannschaften liegenlassen, die auch unten mit drin stehen. Ich lasse mich gerne positiv überraschen, aber das wird es mit der Oberliga erst einmal wieder gewesen sein. Denn da müsste man wohl schon 18 bis 20 Punkte holen. Schade, denn mit ein derart besetzten Mannschaft hätte deutlich mehr drin sein müssen!

Stadion: Rudolf-Kalweit-Stadion Hannover
Zuschauer: 450
Eintritt: 8€
Stadionzeitung: bischofshol (0,50€)


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26.03.2016: SV Arminia Hannover vs. Heeslinger SC 0:3 (0:2)

So schnell kann es gehen. Nach der Niederlage in Wunstorf hat der SV Arminia Hannover mit Pascal Preuß (bisher Co-Trainer) und Christoph Boyn (Jugendkoordinator) zumindest übergangsweise ein neues Trainergespann. Nach nur wenigen Tagen der Vorbereitung stand am Ostersamstag auch gleich ein sogenanntes Sechs-Punkte-Spiel gegen den Heeslinger SC an. Der Schuss ging allerdings im wahrsten Sinne des Wortes nach hinten los. Bereits nach vier Spielminuten stand es 0:1 nachdem ein Gästespieler aus etwa 25 Metern mal abzog, sich Björn Zimmermann noch wegdrehte und auch Roman Ziesing dabei nicht glücklich aussah. Der SVA knüpfte nahtlos an die Leistung aus dem Wunstorf-Spiel an. Bis zur Pause kam Arminia auf vielleicht zwei Möglichkeiten, die Heeslinger allerdings zum zweiten Treffer. So ging es mit einem 0:2 in die Pause. Nach dem Seitenwechsel schien Arminia sich dann gefangen zu haben und spielte mutiger und zielstrebiger nach vorne, Heeslingen tat aber auch nicht mehr unbedingt mehr als nötig. Tino Schröder handelte sich nach seiner Einwechslung leider noch eine gelb-rote Karte ein (waren immerhin 33 Minuten Spielzeit). Das 0:3 in der Nachspielzeit war dann im Endeffekt auch egal. Und so wurde beim ein oder anderen Bierchen noch fleissig diskutiert, wie es wohl weitergehen wird. So wird der Ligaerhalt auf jeden Fall schwer!

Nur um die 370 Zuschauer fanden sich am Bischofsholer Damm ein. Lag zum einen sicherlich an der Oster- und Ferienzeit, zum anderen aber durchaus auch an der Leistung und den Ergebnissen der vergangenen Spiele. Einige Heeslinger waren vor Ort und konnten leider auch dreimal jubeln. Dazu natürlich wieder einiges an Groundhoppern auf der Anlage. Schöne Grüße an die Jungs vom Gastbeitrag! Ich hatte auch noch überlegt über Ostern nach Tschechien zum Fußball gefahren, wollte dann aber doch mal schauen, was der Trainerwechsel bringt. Wäre ich mal weg gefahren …

Stadion: Rudolf-Kalweit-Stadion Hannover
Zuschauer: 370
Eintritt: 8€
Stadionzeitung: bischofshol (0,50€)


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23.03.2016: SG Blaues Wunder vs. SV Arminia Hannover 0:2 (0:1)

Mittwochabend und es stand mal wieder ein Spiel der Frauenmannschaft des SV Arminia Hannover auf dem Programm. Zu Gast war die Mannschaft bei der SG Blaues Wunder, die auf der Anlage des Post SV Hannover am Bischofsholer Damm 121 beheimatet ist. Also ein “Derby”, bei dem sich beide Teams in ihren eigentlichen Umkleidekabinen vorbereiten können. Denn der E-Platz des SVA und der B-Platz des Post SV grenzen direkt aneinander. Und aufgrund der Tatsache, dass es sich um ein Flutlichtspiel handelte, wurde auf eben jenem B-Platz gespielt. Für die SVA-Frauen ist es eines von noch zwei ausstehenden Nachholspielen in der Kreisliga. Ein Sieg würde bereits reichen, um die Tabellenführung zu erlangen. Das Spiel ergab letztendlich ein doch klares Chancenübergewicht für Arminia, auch wenn das Blaue Wunder immer mal wieder gefährlich nach vorne spielte. Nach 15 Minuten landete ein Schuss von links rechts unten im langen Eck. Und so wie sich die Torhüterin der Gastgeberinnen ärgerte, dürfte der wohl haltbar gewesen sein. Weitere Chancen konnten leider nicht genutzt werden, auch weil die Keeperin meist zuerst am Ball war. Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild und der zweite Treffer zum endgültig feststehenden Sieg fiel dann sehenswert etwa neun Minuten vor Schluß. 2:0-Auswärtssieg und Tabellenführerinnen!

Geschätzt etwa 15 Fußballinteressierte fanden sich am Rande des B-Platzes ein. Meiner einer brachte den Vereinswirt des SVA in der Halbzeit bei einem kaffee dann noch wieder zurück in die LINE-Welt des SVA. Da müssen wir jetzt wohl wieder aufpassen, was wir da so schreiben 😉 So ging es dann zu den zweiten 45 Minuten mit etwas Verstärkung wieder zurück zum Platz.

Mit dem B-Platz des Post SV habe ich dann den vierten von insgesamt fünf Plätzen am Bischofsholer Damm 119/121 gemacht. Da fehlt jetzt nur noch der rote Rasen bei Arminia. Und je nach dem wie man den kreidet, könnte man ihn sogar als verschoben beachten und zweimal “kreuzen” 😉 Der B-Platz des Post SV selbst verfügt über Flutlicht, aber ansonsten keinen weiteren Ausbau. Rundherum dürften daher auch maximal 1.000 Personen Platz finden, eher weniger. Denn das Areal ist an drei Seiten doch recht eng eingegrenzt.

Stadion: B-Platz Post SV Bischofsholer Damm Hannover
Zuschauer: 15
Eintritt:
Stadionzeitung:


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