08.03.2014: Sereetzer SV vs. Breitenfelder SV 1:0 (0:0)

Die Reise führte uns erst einmal in den Norden Lübecks, genauer gesagt nach Sereetz. Hier ist der Sereetzer SV in der Verbandsliga Schleswig-Holstein Süd-Ost beheimatet und versucht dies auch in der nächsten Saison noch zu sein. Derzeit ist man Vorletzter und hat bereits zehn Punkte Rückstand auf das rettenden Ufer! Da möchte man natürlich den Abstand zum heutigen Gast, dem Breitenfelder SV, nicht zu groß werden lassen. Denn dieser steht immerhin auf Platz 10 der Tabelle. Im Gegensatz zur ersten Partie des heutigen Tages übernahmen hier erst einmal die Gäste die Regie, ließen sich aber nach zehn bis 15 Minuten den Schneid abkaufen und die Hausherren ins Spiel kommen. Aber hier dann das gleiche Bild wie in Schwerin: Verballern von besten Tormöglichkeiten! Darin waren die Gastgeber auch hier recht gut. Nur hatte man hier den Eindruck, dass Breitenfelde durchaus in der Lage wäre, dass entsprechend einmal auszunutzen. Dies war auch durchaus noch der Fall, als die Gäste bereits zwei Mann weniger auf dem Platz hatten. Einmal glatt Rot wegen Notbremse am Strafraum sowie ein weiteres Mal glatt Rot wegen Beleidigung des Schiedsrichterassistenten. Da war einiges los und die Schiedsrichterin hatte die Partie nicht immer unbedingt im Griff. Entsprechend groß war der Jubel, als der heimische SSV in der letzten Spielminute den entscheidenen Siegtreffer per Kopf erzielen konnte.

Großer Jubel hört sich jetzt vielleicht nach einigen Zuschauern an, aber es waren derer hier und heute lediglich 60. Ein paar weniger Anhänger der Gäste waren anhand ihrer Vereinsjacken auszumachen, ansonsten eher Rentner und Familienangehörige aus Sereetz. Aber immerhin gab mit dem Sereetzer eine Stadionzeitung (DIN A5, 12 Seiten mit den wichtigsten Infos), die kostenlos an der Kasse ausliegt. Zu überzeugen wusste auch die Frikadelle am Vereinsheim.

Gespielt wurde heute im Waldstadion Sereetz, wobei die Partie auf dem Kunstrasenplatz ausgetragen wurde. Macht aber nichts, da sowohl der Rasen- als auch der Kunstrasenplatz über den gleichen Ausbau verfügen: Eine zwischen beiden Plätzen angesiedelte und überdachte kleine Steh-/Sitzplatztribüne, die zum Rasenplatz hin sogar die aus alten Eisenbahnwaggons bekannten Mülleimer zur Nutzung montiert hat. Dazu auf beiden Plätzen Flutlicht. Allerdings sieht der (ehemalige?) Hauptplatz nicht so aus, als ob er in nächster Zeit noch einmal bespielt werden würde. Laut einem der anwesenden Rentner gibt es da wohl ein kleines Würmerproblem. Aber es sieht eben auch nicht so aus, als ob an dem Platz während der Winterpause überhaupt wa sgemacht wurde. ich denke daher mal, dass man in Zukunft eher nur noch auf dem künstlichen rasen kicken wird. Da ist ja der Pflegeaufwand auch geringer …

Stadion: Waldstadion Sereetz
Zuschauer: 60
Eintritt: 4€
Stadionzeitung: Der Sereetzer (kostenlos)

08.03.2014: FC Mecklenburg Schwerin vs. FSV Bentwisch 2:0 (1:0)

Der einzig freie Tag in dieser Woche fiel dann auf den Samstag und so wurde mal versucht, diesen Tag im Sinne des Fußballs vernünftig zu nutzen. Da kam das Angebot von Jürgen doch gerade recht :) Also ging es am Samstagmorgen per Zug nach Hamburg und via U-Bahn weiter nach Wandsbek. Dort noch schnell ein paar Ausgaben vom “Blick über den Lahmannhügel” für den Fanladen des FC St. Pauli deponiert ging es mit dem Auto auch schon gen Osten. Der Plan für heute sah einen flotten Dreier vor. Erstes Etappenziel war die Schwerin, die Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns.

Höherklassigen Fußball sucht man hier derzeit vergebens. Bereits im Jahr 2009 wurde daher beschlossen mit den drei mitgliederstärksten Vereinen FC Eintracht Schwerin, SG Dynamo Schwerin und Schweriner SC den Förderverein FC Mecklenburg Schwerin zu gründen. Dieser übernahm dann im Jahr 2013 auch die Spielberechtigung des FC Eintracht und spielt seitdem auch unter dem Namen FC Mecklenburg Schwerin in der Verbandsliga. Ziel dieser Kräftebündelung ist natürlich der Aufstieg bis mindestens in die Oberliga. Sportlich liegt man als Tabellenvierter derzeit zehn Punkte hinter dem Spitzenreiter. Der Gast, der FSV Bentwisch aus dem Raum Rostock, schaut in der Tabelle eher nach unten, steht man doch nur zwei Punkte über dem Strich. Es dauerte einige Zeit bis das Spiel dann mal einigermaßen lief. Fürs Phrasenschwein würde man hier wohl von der Abtastphase sprechen. Dann aber hatten die Gastgeber besser ins Spiel gefunden und auch einiges an Chancen. Aber da wurden heute mindestens Tormöglichkeiten für zwei Spiele verballert. Daher war es dann um so erstaunlich, dass eine Minute vor Halbzeit der Ball doch noch im landete. Nach der Pause versuchte dann auch Bentwisch etwas mehr, ohne dabei allerdings wirklich zwingend zu sein. Schwerin setzte noch einiges mehr an Bällen neben das teilweise leere Tor ehe dnan in der 78. Minute das für die Hausherren erlösende 2:0 fiel. Dabei blieb es dann auch und wir fuhren ein wenig gen Nordwesten.

Offiziell 106 Zuschauer fanden sich zur Partie im Stadion Lambrechtsgrund an der Sport- und kongresshalle ein. Dazu gab es am Weltfrauentag für zumindest drei Damen per Verlosung ein Glässchen Sekt umsonst. Sehr schön auch das Schweriner Original, dass in der Halbzeitpause einfach mal fast jeden anlabberte und anfasste und seine Sicht der Dinge zum Spiel kundtat. Ganz nüchtern war er dabei wohl nicht mehr und das Zitat eines hinter uns stehenden Schweriners “wenn den mal einer nicht kennt, hat der aber mal ganz schnell eine sitzen” dürfte weitere Nachfragen erübrigen. Beäugt wurden Jürgen und ich dann beim verlassen der Anlage noch von zwei unauffällig gekleideten Personen am Eingang. Da dürften Weltanschauungen aufeinandergeprallt sein :) Eine Stadionzeitung oder ähnliches gab es heute leider nicht.

Mit dem Lanbrechtsgrund nutzt die 1. Herren des FC Mecklenburg eine schöne und gepflegte Anlage in recht guter Lage. Umgeben von roten Backsteinhäusern, etc. könnte das Stadion auch irgendwo in einem Hamburger Stadtteil stehen. das offizielle Fassungsvermögen liegt bei 12.000 und bietet auf der Hauptseite Sitzschalen und im restlichen Rund Stehplätze. Dazu einen recht markanten Sprecherturm, der aber heute nicht genutzt wurde. Und auch die Ersatzbänke sind in ihrer Gesamtheit eher mobiler Natur. Eine Anzeigetafel oder auch Flutlicht gibt es leider nicht, was aber den Gesamteindruck der wirklich schönen Anlage nicht schmälert. Dazu ist die gesamte Umgebung anscheinend Hansa Rostock-Land wie einige Graffiti und Aufkleber erahnen lassen.

Stadion: Stadion Lambrechtsgrund Schwerin
Zuschauer: 106
Eintritt: 4€
Stadionzeitung: -

03.02.2014: SV Blau-Weiß Neuhof vs. SV Arminia Hannover 1:3 (0:1)

Aller guten Dinge sind drei. Zumindest wenn es um die Austragung des Spiels vom 10. Spieltag zwischen dem SV Blau-Weiß Neuhof und dem SV Arminia Hannover in der Landesliga geht. Arbeitstechnisch blieb für mich auch nur der Sonntag für Fußball übrig. Also ging es per Zug nach Hildesheim und von dort per Bus in den Stadtteil Neuhof. Und es konnte diesmal sogar gespielt werden, und das auf Naturrasen. Für beide Mannschaften war es das erste Pflichtspiel im Jahr 2014 und die Gastgeber kamen ein bißchen besser damit zurecht. Zumindest hatten sie die ersten Möglichkeiten. Nach ein, zwei Chancen für die “Blauen” gab es dann nach gut 25 Minuten einen Foulelfmeter für Arminia. Dustin Reinhold kam im Strafraum zu Fall, aber der von Pascal Preuß geschossene Strafstoß wurde vom Neuhofer Keeper gehalten. Acht Minuten später konnte dann aber dennoch gejubelt werden: Dustin Reinhold verwertete eine Hereingabe von Dominic Vilches-Bermudez zum 0:1, gleichzeitig auch der Pausenstand. Direkt nach Wiederanpfiff der ein kleiner Schock: Ausgleich für die Hausherren. Arminia schraubte nun ein wenig am Tempo und ließ die “Kirschen”, wie der Spitzname der Neuhofer lautet, immer weniger ins Spiel kommen. Jan Reuter und noch einmal Dustin Reinhold erzielten die Treffer zum 1:3-Auswärtssieg, der auch durchaus noch etwas höher hätte ausfallen können. So startete der SVA mit einem verdienten Sieg ins Jahr 2014 und da direkte Konkurrenten auch noch ein wenig patzten, sind es nun bereits acht Punkte Vorsprung auf Platz 2.

Geschätzte 250 Zuschauer, darunter gut 100 Arminen, fanden sich am Sportplatz in Neuhof ein. Kostenlos an der Kasse lag die Stadionzeitung “Kirschenkurier” aus, der aber leider noch vom Oktober 2013 war und auch über keinen aktuellen Einleger verfügte. Insgesamt hat das Heftchen 24 Seiten und kommt in schwarz-weiß mit jeder Menge Werbung (gut 13 Seiten) daher. Die Infos, wie gesagt, veraltet.

Und zur Abwechslung auch mal wieder ein neuer Ground mit Arminia. Offiziell fasst die Sportanlage Klingenberg 2.000 Zuschauer und ist lediglich auf einer Seite ausgebaut. Hier sind auf den Stufen teilweise entsprechende Sitzgelegenheiten montiert. Zudem hat man aus dem Vereinsheim heraus auch einen guten Blick aufs tiefe Spielfeld. Und der Verein hat auch investiert und sich einen neuen Kunstrasenplatz gebaut, der wohl ab der kommenden Woche wieder spielfertig sein soll. Sah von außen so schon mal recht schick aus und würde sich der ein oder andere sicherlich auch bei Arminia wünschen (aber bitte nicht für Pflichtsapiele!).

Stadion: Sportanlage Klingenberg Hildesheim-Neuhof
Zuschauer: 250 (geschätzt)
Eintritt: 6€
Stadionzeitung: Kirschenkurier (kostenlos)

23.02.2014: Altonaer FC 1893 vs. HSV Barmbek-Uhlenhorst 1:0 (1:0)

Am Sonntag ging es dann recht früh auf die Bahn um via Erixx und Metronom nach Hamburg zu fahren. Ziel dieses Ausflugs mit mehreren Arminen war die Adolf-Jäger-Kampfbahn, die Heimat des Altonaer FC von 1893 (4.). Neben dem Überraschungsbesuch ging es natürlich auch um das Derby gegen den HSV Barmbek-Uhlenhorst (9.). Beide Mannschaften werden in diesem Jahr wohl nichts mehr mit dem Aufstieg bzw. der Meisterschaft zu tun haben. Tabellenführer TuS Dassendorf führt die Tabelle nach 20 gespielten Partien mit 50 Punkten recht souverän an. BU spielte recht locker auf und hatte im gesamten Verlauf der Partie sicherlich auch etwas mehr vom Spiel, den goldenen Treffer erzielten aber die Hausherren. Noch in der ersten Halbzeit fasste sich Matthias Ribeau ein Herz und zog aus gut 25 Metern einfach mal volley ab und der Ball schlug im Gehäuse ein. Nach dem Seitenwechsel flachte das Spiel dann ein wenig ab, so dass mehr Zeit blieb, sich entsprechend zu unterhalten :) Letztendlich gab es auch keine großen Chancen mehr und Altona konnte die drei Punkte auf der Habenseite verbuchen.

823 zahlende Zuschauer wurden bei dieser Partie verkündet. Und es hätten durchaus noch ein paar mehr sein können. Allerdings blieb die aktive Fanszene um die BUsenfreunde aus Barmbek diesem Spiel fern, so dass insgesamt nur wenige Gästeanhänger vor Ort waren. Dies könnte unter anderem daran gelegen haben, dass es bei den vorherigen Begegnungen zwischen beiden Teams immer mal wieder zu kleineren “Problemchen” kam. Auf Heimseite gab es im Bereich des Black Bloc eine kleine Choreographie (“Bunt ist das neue Schwarz“) mit Blockfahne und Luftballons. Die Meckerecke präsentierte zudem das Spruchband “Altona 93 Digga!” vor dem Anpfiff. Unf das Duell auf den Rängen fiel mangels Gästeanhang aus. Dafür gab es neben dem “Flugblatt C” auch wieder die aktuelle All to nah zu kaufen sowie kostenlos an der Kasse das “Altonaer Spielblatt” zum Spiel. Vor und nach dem Spiel wurde der Tag noch bei Bierchen mit einigen bekannten Gesichtern genossen. Sehr schön dabei auch die Gesichter einer Bürgerinitiative, die vor dem Stadion Unterschriften sammelten. Denn die Aussage “Mehr Rechte für Altona” wurde mehrmals mit einem “Wir wollen hier aber mehr Linke” gekontert :D

Stadion: Adolf-Jäger-Kampfbahn Hamburg
Zuschauer: 823
Eintritt: 6€
Stadionzeitung: Altonaer Spielblatt (kostenlos)

22.02.2014: SV Arminia Hannover U17 vs. MTV Gifhorn U17 0:2 (0:1)

Zusammen mit Björn ging es heute mal wieder auf die heimische Anlage des SV Arminia Hannover. Auf dem E-Platz stand die U17 ihren Altersgenossen des MTV Gifhorn gegenüber. Während Arminia durchaus noch nach oben schielt, was den Tabellenstand angeht, müssen die Gäste eher noch einen Blick nach unten riskieren. Vom papier her daher wohl recht eindeutig, auf dem Platz entwickelte es sich aber etwas anders. Zwar begann der SVA druckvoll und hatte auch gleich zwei gute Möglichkeiten, aber es waren dann die Gäste, die einen Konter über die linke Seite abschlossen. Denn die Flanke wurde im Strafraum durch einen Volleyschuss ins Tor vollendet. Danach wurde das Spiel der “Blauen” auch irgendwie schlechter. Pässe kamen nicht mehr wirklich an und vieles blieb einfach Stückwerk. Nach einem Halbzeitkaffee ging es in die zweite Halbzeit, die ähnlich lief wie die erste nach dem Gegentreffer. Gifhorn war nun durchaus auch spielerisch besser und fuhr einige Konter. Einer davon landete dann unglücklich abgefälscht als Eigentor im Netz zum 0:2. Das war dann vor gut 60 Zuschauern auch die Entscheidung. Arminia hätte wohl noch zwei Stunden spielen können, ohne dass der Ball im Tor gelandet wäre. Das Leben etwas schwer machte sich aber auf jeden Fall das Schiedsrichtergespann. Beide Trainer mussten in der 2. Halbzeit den Spielfeldrand verlassen und auch die Verteilung der Karten, deren Anzahl für ein B-Jugendspiel doch recht hoch war, für die einzelnen Vergehen eher nicht wirklich durchschaubar bzw. nachvollziehbar. Und auch ansonsten gab es am Spielfeldrand sowie zwischen den Trainerbänken einen regen Austausch von Nettigkeiten, etc.

Stadion: E-Platz Rudolf-Kalweit-Stadion Hannover
Zuschauer: 60 (geschätzt)
Eintritt: -
Stadionzeitung: -

16.02.2014: TSV Havelse vs. SV Eichede 2:1 (0:1)

Aufgrund einer sehr, sehr kurzfristig übermittelten Spielabsage des eigentlich geplanten Testspiels TuS Celle FC vs. SV Arminia Hannover musste dann recht zügig Ersatz her. Immerhin war man ja eigentlich schon fast in Celle. Da aber die gesamte Autobesatzung Lust auf Fußball hatte, wurde kurz überlegt und sich dann aufgrund der schon fortgeschrittenen Zeit für das Spiel TSV Havelse vs. SV Eichede in der Regionalliga Nord entschieden. Ein Blick auf die Tabelle ergab dann: Mittelfeld (Havelse) gegen Abstiegsplatz (Eichede). Allerdings zeigte sich das Geschehen auf dem Rasen dann doch etwas anders. Das Spiel machten die Gäste und diese waren es auch, die entsprechende Torchancen hatten. Nach einer guten halben Stunde fiel dann auch das zu diesem Zeitpunkt verdiente 0:1. Bereits vor diesem Tor gab es einen Pfostenkracher nach Freistoß und einige weitere, hochkarätige Chancen. Hier muss man dem SVE ganz klar fehlende Chancenverwertung vorwerfen! Und wie es dann immer so ist, rächt sich das ganze meist auch. Nach dem Pausentee kamen die Havelser besser ins Spiel und hatten auch mehr von selbigen. Gab es bereits kurz vor der Pause zwei, drei Möglichkeiten, steigerte sich das in den weiteren Spielminuten. Folgerichtig rollte der Ball dann nach einer Stunde auch ins Eicheder Tor und es stand, mittlerweile verdientermaßen, 1:1-Unentschieden. Aber der TSV wollte mehr und netzte in der Nachspielzeit zum 2:1 ein. Sicherlich drei Punkte für die Havelser, wobei ein Unentschieden bei dem insgesamt recht guten Spiel sicherlich gerechter gewesen wäre. Aber so ist eben Fußball :)

Nicht wirklich gut war am heutigen Sonntagnachmittag der Zuschauerzuspruch. Havelse versuchte es vor der Rückrunde sogar mit einer Halbjahresdauerkarten-Aktion, bei der es acht Heimspiele bereits ab 25 Euro mit einer ermäßigten Karte gab. Hat aber bei insgesamt 395 Zuschauern, darunter mindestens ein Bus aus Eichede, wohl nicht wirklich viel gebracht. Ist schon traurig, dass höherklassiger Fußball in der Region Dank Sky, 95+1 & Co. nicht wirklich angenommen wird. Daher unterstützen auch beide Fanszenen die InitiativeGlotze aus, Stadion an! Amateurfußball braucht Fans” und zumindest auf Eicheder Seite (von denen ich im Rahmen des Vernetzungstreffens in Hamburg im Dezember 2013 auch zwei Personen kennenlernen durfte) hing auch die entsprechende Fahne. Hinter der Gruppenfahne “Alkatras” sang man im Endeffekt auch das gesamte Spiel über durch und feuerte das eigene Team an. Auf Hevelser Seite (eine aktuelle Internetseite scheint es derzeit nicht zu geben?!) beschränkte man sich aufs sporadische anfeuern. Eine Stadionzeitung konnte leider nicht mehr ergattert werden und auch das Bierfaß war zwischenzeitlich mal leer …

Am Wilhelm-Langrehr-Stadion, auch TSV-Kampfbahn genannt, hat sich seit meinem letzten Besuch im Jahr 2008, ein wenig getan. Geschuldet sein dürfte dies in erster Linie den Verbandsanforderungen für die Regionalliga. So ist der Gästebereich hinter dem Tor entsprechend hergerichtet worden und auch einige andere Stufen im Stadion sehen neuer aus. Zudem gibt es hinter dem eigentlichen Stadion mittlerweile einen Kunstrasenplatz.

Stadion: Wilhelm-Langrehr-Stadion Garbsen-Havelse
Zuschauer: 395
Eintritt: 8€
Stadionzeitung: -

15.02.2014: SV Arminia Hannover U17 vs. I. SC Göttingen 05 U17 7:0 (1:0)

Endlich auch wieder Fußball in Bischofshol. In einem Nachholspiel der B-Junioren standen sich in der Niedersachsenliga der SV Arminia Hannover und der I. SC Göttingen 05 gegenüber. Die Gäste spielen gegen den Abstieg, auch wenn dies in der 1. Halbzeit nicht unbedingt recht deutlich wurde. Es war ein recht ausgeglichenes Spiel mit etwas mehr Chancen für die Arminia. Daraus resultierte dann auch die 1:0-Halbzeitführung. Nach dem Seitenwechsel wussten die Göttinger dann aber recht schnell nicht mehr, wo ihnen der Kopf stand. Denn es klingelte dreimal in Folge im Kasten und nach dem 4:0 spielten die “Blauen” ihren Stiefel runter und hätten trotz insgesamt sieben Treffern auch noch den ein oder anderen mehr erzielen können. Auch wenn das Ergebnis insgesamt vielleicht etwas zu hoch ausgefallen ist: Aber Arminia hat nun noch vier Punkte Rückstand auf den Tabellenführer und einiges fürs Torverhältnis getan und so um die 50 Zuschauer begeistert (sofern diese nicht aus Südniedersachsen angereist waren).

Stadion: E-Platz Rudolf-Kalweit-Stadion Hannover
Zuschauer: 50 (geschätzt)
Eintritt: -
Stadionzeitung: -

09.02.2014: VfL 93 Hamburg vs. Altonaer FC 1893 1:2 (1:1)

Eine der vielen Einladungen musste dann ja mal angenommen werden und so ging es an diesem Sonntag um 08:40 Uhr per Metronom gen Norden. Mit Umstieg in Uelzen am Hamburger Hauptbahnhof noch kurz auf den BTH-Jens gewartet und dann via Metrobus direkt zum Borgweg. Hier stand am heutigen Sonntag (der seinem Namen im Bezug auf die Sonne zumindest teilweise gerecht wurde) das Viertelfinale im Hamburger Pokal zwischen dem VfL 93 Hamburg und dem Altonaer FC von 1893 an. Für viele war hier sicherlich Altona der klare Favorit, allerdings bietet der VfL unter anderem einen Spieler wie Marius Ebbers auf und auch der ehemalige Bachelor Paul Janke gehört hier zum Kader. So entwickelte sich auf dem Platz ein recht offenes Spiel, bei dem der Schiedsrichter teilweise sehr kleinlich pfiff und zumindest (aus meiner rein objektiven Sicht ;) ) die Heimmanschaft durchaus etwas bevorteilte und so teilweise auch im Spiel hielt. Denn bereits in der 1. Spielminute erzielte der AFC das 0:1. Der VfL war nun wach und nahm Fahrt auf. Aber es dauerte immerhin bis zur 31. Spielminute, ehe der Ausgleich fiel. Damit ging es auch in die Pause. Allgemeiner Tenor war sowieso: Wenn BTH-Jens und Calcio Culinaria im Pokal vor Ort sind, geht es in die Verlängerung (“Den Gegner 120 Minuten an die Wand gespielt …“). Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste etwas taktisch verändert aus der Kabine. Die Laufbereitschaft wurde noch einmal erhöht und auch in der Abwehr stand man nun etwas besser. Der Lohn war dann eine Viertelstunde vor Schluß ein direkt in den Winkel gesetzter Freistoß zum 1:2. Dies bedeutete dann im Endeffekt auch den Endstand und Altona steht im Halbfinale. Noch zwei Siege und es winkt eventuell ein attraktives Los im DFB-Pokal.

Mindestens 600 Zuschauer fanden heute den Weg in den Stadtpark, darunter der Großteil Anhänger aus Altona. Diese hatten auch keinerlei Probleme im bezug auf die Stimmhoheit im Stadion, auch wenn von ihrer Seite selbst aus, dass nicht unbedingt das Beste war. Gut war auch das Catering. Neben jeder Menge Auswahl vor allem viele Verkaufsstände, so dass man eigentlich nie lange warten musste (außer es stand mal jemand vor einem, der zwölf Bier haben wollte, beim Einschenken half und dabei gleich erst einmal zwei Bier über den Tresen verteilte). Und das in Hamburg auch fleißig gelesen wird, beweisen die Verkaufszahlen der Fanzines. Vom All to nah bekam ich so direkt keines mehr ab, da bereits alles verkauft war und auch der Blick über den Lahmannhügel ist gleich mal gut 10% der Gesamtauflage losgeworden :) Und im Gegensatz zu den meisten Spielen in hamburg gab es heute sogar mal ansprechende Eintrittskarten, was wohl dem Vorverkauf geschuldet war. Eine Stadionzeitung o. ä. gab es dafür heute allerdings nicht.

Am Borgweg-Stadion hat sich seit meinem letzten Besuch im Jahr 2007 auch nicht wirklich was verändert. Rutschig war es heute und auch Elbkick.tv war vor Ort. Daher wird es wohl auch noch Bewegtbilder vom Spiel geben.

Stadion: Borgweg-Stadion Hamburg
Zuschauer: 600 (geschätzt)
Eintritt: 5€
Stadionzeitung: -

08.02.2014: 1. FC Wunstorf vs. SV Arminia Hannover 4:1 (4:1)

Nach etwas mehr als zwei Monaten Winterschlaf und eigentlich auch viel zu viel Arbeit, geht es nun auch bei mir endlich mal wieder mit Spielbesuchen weiter. Den Auftakt im Jahr 2014 macht das Testspiel zwischen dem Oberligisten 1. FC Wunstorf und dem Landesligisten SV Arminia Hannover. Da beide Vereine nicht über eigene Kunstrasenplätze verfügen, wurde sich auf der Anlage des SC Hemmingen-Westerfeld getroffen (aufmerksamen Lesern vielleicht noch aus dem letzten Jahr bekannt?!). Und auch in Hemmingen hat man dazugelernt, wie man noch zusätzlich den ein oder anderen Euro machen kann. Da hier und heute den ganzen Tag über Spiele stattfanden, hatte man sogar einen kleinen Imbisswagen bereitgestellt!

Das Spiel selbst ist eigentlich recht schnell erzählt. Für Wunstorf geht die Saison bereits am nächsten Wochenende los und die Mannschaft befindet sich seit über drei Wochen im Training. Das sah man dann auch auf dem Platz. Im Gegensatz zum SV Arminia lief hier vieles zusammen und passte einfach. Wobei die “Blauen” in den ersten 45 Minuten auch herzlich wenig Gegenwehr zeigten, was Trainer Alexander Kiene zu einer recht lauten Halbzeitpredigt ansetzen ließ. Da half es auch nichts, die Mannschaft am anderen Ende des Platzes zu versammeln. Aber einige der vier Gegentreffer waren auch alles andere als hart erkämpft durch die Wunstorfer, den Treffer für Arminia hat Björn Masur erzielt. Mitbekommen haben dürften es eigentlich alle. Nach dem Seitenwechsel wurde Arminia dann auch trotz der ganzen Wechselei besser und hatte gerade zum Ende hin einige sehr gute Chancen. Im gegensatz zum Torhüter und Neuzugang in Halbzeit 1 hatte sein Kollege im zweiten Durchgang recht wenig zu tun und konnte sich sogar durch zwei sehr gute Paraden auszeichnen! Tore fielen im zweiten Durchgang dann auch keine mehr, so dass die rund 30 Zuschauer so vor sich hin froren.

Und in eigener Sache: Die 5. Ausgabe unseres Fanzines Blick über den Lahmannhügel ist erschienen.

Stadion: Kunstrasenplatz Sportplatz Hohe Bünte Hemmingen
Zuschauer: 30 (geschätzt)
Eintritt: -
Stadionzeitung: -

01.12.2013: TuS Sulingen vs. SV Arminia Hannover 2:0 (0:0)

Irgendwann musste es ja mal passieren. Und da die Leistungen auf dem Platz in den letzten Wochen gefühlt auch irgendwie auch abgenommen hatten, war es nun der, zugegebenermaßen starke, Aufsteiger TuS Sulingen der dem SV Arminia Hannover die erste Niederlage zufügte. Stand es zur Halbzeit bei recht ausgeglichenem Spiel noch 0:0, zeigte Sulingen aber schon hier, dass man wie im Hinspiel der stärkste Aufsteiger der Liga ist und sich in der Landesliga problemlos etablieren kann und wird. Auch wenn die Tore in der 86. und 89. Spielminute fielen ist der Sieg durchaus verdient gewesen auch wenn einige dies anders sehen mögen. Naja, sollte das Nachholspiel in neuhof gewonnen werden, ist man zumindest die gesamte Hinrunde über ungeschlagen gewesen.

Etwas enttäuschend empfand ich persönlich den Zuschauerzuspruch von gut 200. Mag am Wetter gelegen haben. Leider nicht vorhanden war eine Stadionzeitung, dafür konnte aber immerhin die Verpflegung aus dem Imbisswagen überzeugen.

Auch der Sportplatz in Sulingen wurde das erste mal besucht. Neben einer Aschenbahn gibt es immerhin einen mehrstufigen Ausbau auf einer Seite sowie ein Vereinsheim mit Terrasse bzw. übersachtem Biergarten. Im Bereich der Laufbahn zeigte sich dann heute auch die “hässliche Fratze des Fußballs”: Wurde doch von der U5-Pampersbomberfraktion mehrfach ein Platzsturm versucht, der von Mama aber jedesmal unterbunden werden konnte :)

Stadion: Sportpark Sulingen
Zuschauer: 200
Eintritt: 6€
Stadionzeitung: -