Archive for the ‘Deutschland’ Category.

26.07.2015: TSV Limmer vs. Hannoverscher SC 1:4 (1:2)

Am heutigen Sonntag ging es mal wieder ins “heimische” Rudolf-Kalweit-Stadion. Der SportBuzzer, eine regionale Plattform für den Amateurfußball hat in diesem Sommer einen Stadtpokal ausgerichtet und das Finale fand im Stadion des SV Arminia Hannover statt. Gegenüber standen sich der TSV Limmer (Kreisliga Hannover-Stadt, Level 8) und der als Favorit geltende Hannoversche SC (Landesliga Hannover, Level 6). Letzterer ist eigentlich recht souverän ins Finale marschiert und hat zudem noch einige ehemalige Arminen im Kader. Limmer dagegen hat auch den ein oder anderen höherklassigen Gegner rausgekegelt. Ganz so eindeutig wie gedacht, ging das Spiel dann aber nicht los. Das erste Ausrufezeichen setzte der Kreisligist, der gleich in der ersten Minute einen Ball links am Tor vorbeischob. In den kommenden 29 Minuten sah es ein wenig so aus, als ob der HSC den Gegner erst einmal ein wenig laufen lassen wollte. Man selbst tat nicht unbedingt so viel. So war es dann auch der TSV, der nach einer halben Stunde den ersten Treffer erzielte, sehr zur Freunde der eigenen Anhänger. Für die von Rainer “Anna” Behrens trainierten Oststädter war dies dann wohl eine Art Weckruf. Noch vor der Halbzeit wurde die Partie zum 1:2 gedreht. Nach dem Seitenwechsel machte sich die konditionelle Überlegenheit des Hannoverschen SC doch bemerkbar. Limmer kam häufiger zu spät, kassierte daher auch ein paar gelbe Karten und dazu noch zwei weitere Gegentreffer. Allerdings steckte man nie auf und versuchte so einiges selbst noch einen Treffer zu erzielen bzw. weitere Gegentreffer zu verhindern. Alles in allem ein unterhaltsames und gutes Spiel. Bleibt daher zu hoffen, dass dieser Stadtpokal in den kommenden Jahren auch weiterhin stattfinden wird und dann auch mehr als die diesmal 22 Teams antreten werden. Schöne Grüße noch an Pommes und Lacky!

Offiziell 633 Zuschauer waren bei dieser Partie anwesend. Wenn ich das mit vergangenem Mittwoch vergleiche, müssen beim Pokalspiel des SVA gegen Havelse aber über 1.000 vor Ort gewesen sein. Diese Zahl halte ich doch für etwas zu hoch angesetzt. Aus Limmer war der Großteil der Anhänger angereist, dazu machte es sich in der ersten Halbzeit ein kleiner aber feiner Suffpöbel auf dem Lahmannhügel bequem und versuchte das eigene Team nach vorne zu … ja, was denn … grölen bzw. mit Fußtritten gegen die Werbebanden zu unterstützen. Letzteres wurde ihnen dann von einem Offiziellen aber recht schnell untersagt. Dann versuchte man sich in Wechselgesängen mit der Haupttribüne. Da von dort so nichts zurückkam, gingen kurzerhand zwei der Leute rüber und so funktionierte auch das dann :) War alles in allem sehr unterhaltsam und man hat so einiges an hannoverscher Amateurfußballprominenz vor Ort gehabt. Dazu das Stadionmagazin “Finale”, das im DIN A5-Format und mit 60 Farbseiten daherkam und noch einmal alle Mannschaften und vorstellte. Qualitativ überraschend gut geworden, wenn man ansonsten den Amateurfußballbereich in beiden Tageszeitungen hier vor Ort betrachtet :)

Stadion: Rudolf-Kalweit-Stadion Hannover
Zuschauer: 633
Eintritt: 5€
Stadionzeitung: Stadionmagazin “Finale” (kostenlos)


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22.07.2015: SV Arminia Hannover vs. TSV Havelse 4:5 n. E. (1:1; 0:0)

Eine bereits schon recht nervig angefangene Bereitschaftswoche hatte am heutigen Mittwochabend das Spiel der Qualifikationsrunde des NFV-Pokals (irgendwie einer der wenigen Verbände, der es nicht wirklich hinbekommt mal eine vernünftige Anzahl an Vereinen zu stellen; vor einigen Jahren hätte man nur mit Freilosen bis ins Halbfinale kommen können!) zum Ziel. Der SV Arminia Hannover empfing den klassenhöheren Regionalligisten TSV Havelse, bei dem mit Stefan Gehrke zudem ein ehemaliger Trainer der Blauen die Geschicke lenkt. Im Tor des SVA ein weiterer Neuzugang, der erst vor ein paar Tagen zur Mannschaft stieß: Roman Ziesing vom SV Bavenstedt, 1,98m groß. Und dieser hatte in der ersten Halbzeit nicht so richtig viel zu tun. Das was auf den Kasten kam, hatte er in der Anfangsphase problemlos. Björn Masur hatte für Arminia die größte Chance auf dem Fuß, aber der Schuss ging rechts am Tor vorbei. So blieb es zur Halbzeit beim 0:0, allerdings ging der TSV nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff mit 0:1 in Führung. Den ersten Schuss konnte Ziesing noch abwehren, beim Nachschuss war er dann machtlos. Havelse machte nun ein wenig mehr Druck und war dabei nicht der einzige. Auch das Bereitschaftshandy klingelte und beendete diesen Fußballausflug für mich in der 60. Spielminute. Fahnen abgehängt, Sachen gepackt und noch bis kurz vor Mitternacht gearbeitet :/ Arminia schaffte aber kurz vor Abpfiff noch den Ausgleich und unterlag dann im Elfmeterschiessen. Ist aber trotz allem eine gute Leistung gewesen.

In der örtlichen Presse fand sich zu diesem Spiel so gut wie nichts an Vorankündigungen. Ein kurzer Artikel in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) gar nichts im Haus- und Hofblatt der Roten (Neue Presse Hannover – NP). Letzteres schaffte es auch, am Tag nach dem Spiel nichts dazu zu bringen. So viel also zum Status des Amateurfußball bei diesem Blatt, gerade auch wenn die beiden höchstklassigsten Vereine aus der Region gegeneinander antreten! Trotzdem fanden sich gut 500 Zuschauer im Rudolf-Kalweit-Stadion ein. Haupttribüne und Lahmannhügel waren gut besucht, die Gästeanhänger des TSV fanden sich auf der Gegengeraden ein und wurden vom ein oder anderen auch mal ein wenig beäugt. Gab es doch durchaus Böhse Onkelz-Shirts & Co. zu sehen.

Stadion: Rudolf-Kalweit-Stadion Hannover
Zuschauer: 500
Eintritt: 8€
Stadionzeitung:


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12.07.2015: Mühlenberger SV vs. SV Arminia Hannover 6:1 (2:1)

Am Sonntag traf man sich dann mit zwei weiteren noch in Berlin verbliebenen Arminenfans um nach gemeinsamen Frühstück per Auto in die Landeshauptstadt Niedersachsens zurückzufahren. Kaum aus Berlin raus, fing es auch schon an zu regnen. Bevor es aber nach Hause ging, stand noch ein weiteres Spiel des SV Arminia Hannover auf der Agenda. Ein in Hannover ansässiger Zeitungsverlag rief in dieser Saison wieder einmal eine Art hannoverschen Stadtpokal ins Leben und in eben diesem SportBuzzer-Cup trafen die Blauen im Viertelfinale auf den Mühlenberger SV aus der Bezirksliga. Bereits nach acht Minuten führte der Siebtligist mit 1:0 und baute diese Führung auch noch auf ein nicht unverdientes 2:0 aus, ehe Adem Lukac quasi mit dem Halbzeitpfiff den Anschlußtreffer erzielte. Aber die Blauen waren wohl einfach noch zu platt von den Trainingseinheiten. Viele Zuspiele kamen nicht an und hatte man mit dem Treffer vor der Pause die Hoffnung, dass es jetzt so auch mit diesem Druck in den zweiten 45 Minuten weitergeht, fing sich der SVA gleich nach Wiederanpfiff das 3:1. Damit war das Spiel dann eigentlich schon gelaufen und Arminias Trainer Michael Elfert sprach nach Abpfiff auch von Blamage. Denn seine Mannschaft fing sich noch drei weitere Treffer ein, so dass Mühlenberg letztendlich mit einem 6:1-Heimsieg in die nächste Runde einzog. Zu hoch hängen will ich das Ergebnis und die Leistung der Blauen heute aber auch nicht. Und auch der anwesende Spion des TSV Havelse wird wenig für die Qualifikationsrunde im Niedersachsenpokal gesehen haben :)

Tja, kaum im letzten Jahr einmal auf der Anlage des MSV gewesen, spielt ein gutes halbes Jahr später der eigene Verein hier. Wie man’s macht … Insgesamt waren hier und heute geschätzt 150 Zuschauer vor Ort, die 2€ Eintritt löhnen durften. Eintrittskarten gab es dafür aber leider nicht, wären wenn aber denke ich mal sowieso nur die bekannten Kino-/Schwimmbadtickets gewesen. Kulinarisch (eine Autofahrt macht ja bekanntlich hungrig) wurde sich vor dem Spiel noch in der Vereinsgaststätte verköstigt, so dass Grill & Co. auf der Bezirkssportanlage selbst nicht getestet wurden.

Stadion: Bezirkssportanlage Ossietzkyring Hannover-Mühlenberg
Zuschauer: 150
Eintritt: 2€
Stadionzeitung:

 


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11.07.2015: DFC Kreuzberg vs. Franchester United 1:0 (1:0)

Das Bier am gestrigen Freitagabend war wohl ganz in Ordnung, wohingegen einem die Berliner Luft wohl nicht so bekam 😉 Entsprechend spät trudelte ich beim Fanturnier ein, das ebenfalls auf der Wally-Wittmann-Sportanlage stattfand. Die Spielgemeinschaft aus Strafraummiliz und Roter Stern Leipzig belegte schlußendlich den 8. Platz. Zudem stand heute um 13:00 Uhr auch noch ein internationales Freundschaftsspiel zwischen den beiden Frauenmannschaften des DFC Kreuzberg und Franchester United aus dem Süden Londons auf dem Programm. Kurz vor Anpfiff nebelte es ein wenig und anschliessend gab es ein kurzweiliges Spiel über zweimal 30 Minuten, dass die Berlinerinnen knapp mit 1:0 gewannen. Das Fanturnier wurde anschließend zu Ende gespielt und der Abend klang erneute bei einigen Bierchen und Gesprächen unter anderem mit Roter Stern Leipzig und dem VfB Oldenburg sowie Livemusik vom DivaKollektiv in der “Scharni38″ aus.

Gespielt wurde auch wieder auf dem gleichen Platz wie bereits am Freitagabend. Zuschauertechnisch waren in erster Linie TeilnehmerInnen des Fanturniers zugegen die dieses Spiel bzw. die damit verbundene Unterbrechung des Fanturniers dann auch entsprechend nutzen, um das erneute sehr gute kulinarische Angebot der TeBe Party Army zu “plündern” aber auch den einen oder anderen Gesang anzustimmen.

Stadion: Wally-Wittmann-Sportanlage Berlin-Charlottenburg (Kunstrasen)
Zuschauer: 200
Eintritt:
Stadionzeitung:


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10.07.2015: Tennis Borussia Berlin vs. SV Arminia Hannover 2:2 (1:1)

Für ein verlängertes Wochenende ging es gleich am Freitagvormittag nach Berlin, hatte man doch als passiver Teilnehmer beim 5. TeBe-Fanturnier am Samstag zugesagt :) Aber bereits am Freitagabend stand das traditionelle Eröffnungsspiel von Tennis Borussia Berlin an und zu Gast war diesmal der SV Arminia Hannover. Den Blauen steckten neben der Anreise und dem Training zudem noch die Spiele beim Porta-Pokal in den Knochen und es waren ein paar Trainingseinheiten für den Aufenthalt in Berlin angekündigt. Das Spiel auf dem zumindest für den SV Arminia recht ungewohnten Kunstgeläuf war, dafür dass sich beide Teams in der intensiven Vorbereitung befinden schon recht gut. Arminia musste zweimal einem Rückstand hinterherlaufen, konnte aber beide Male ausgleichen so dass der Endstand dann 2:2 lautete. Arminia musste sich torhütermäßig zudem von den Veilchen aushelfen lassen, da alle drei Torhüter nicht vor Ort waren, sondern zum Teil arbeitstechnisch bedingt erst später anreisten.

Viel los war auch abseits des Platzes. Eingeleitet wurde der Freitag mit Treffen im Brüsseler Eck sowie einem Besuch in der Preussischen Spirituosen Manufaktur und auch bereits im Vorfeld verabredete man sich für den Abend selbst mit “AYIA NAPA!“-Buchautor Jörg und dem von gemeinsamen Fußballreisen bekannten Stoffers. Die Redaktion des Fanzines Auf Jahre unschlagbar erwartete einen auch schon (Danke für die Rezension unserer Ausgabe 7 in Eurem aktuellen Heft) und unter den gut 300 Zuschauern (davon eine zweistellige Anzahl an Arminen) erspäte man später auch noch den in Belgrad beim Derby im Jahr 2013 kennengelernten Ofer sowie einige Mitstreiter des gerade neu auf den Markt gekommenen Fußballmagazins Zeitspiel. Da gab es also jede Menge Gespräche, die auch nach Abpfiff noch am Sportplatz sowie auf der anschliessenden Fanfeier fortgesetzt wurden.

Gespielt wurde heute, wie schon erwähnt, auf einem Kunstrasenplatz. Genauer gesagt auf der Wally-Wittmann-Sportanlage des SC Charlottenburg, der auf einer Seite über ein paar Stehstufen verfügt. Das reichte für den heutigen Abend aber auch vollkommen aus. Dazu ein sehr gutes kulinarisches Angebot, dass von den Fans der Gastgeber auf die Beine gestellt wurde. Insgesamt ein rundum gelungener Abend!

Fotos von TeBe selbst dazu auch hier.

Stadion: Wally-Wittmann-Sportanlage Berlin-Charlottenburg (Kunstrasen)
Zuschauer: 300
Eintritt: 5€
Stadionzeitung:


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24.06.2015: Russland vs. Ukraine 1:0 (1:0)

Seit Montag eine schöne Rufbereitschaftswoche, aber ein wenig Zeit für Fußball ist Dank der großzügigen Reaktionszeiten dann doch möglich. Vorteile eines Jobwechsel :) So ging es heute nach Feierabend erst kurz nach Hause und dann wieder in Richtung Maschsee. Hier stand das zweite Halbfinale der Europameisterschaft der Gehörlosen – EuroDeaf – statt. Politisch wäre ein solches Duell sicherlich brisant, wenn wie hier heute Abend Russland auf die Ukraine trifft. Die Ukraine ist bei einigen Personen eine Art Geheimfavorit auf den Titel, daher war ich heute doch gespannt, was ich da zu sehen bekommen würde. Um es vorweg zu nehmen: Der große Kracher wurde es nicht. Beide Mannschaften neutralisierten sich doch recht gut und durch einen Fauxpas ging Russland dann recht früh in der 5. Spielminute in Führung. Auch danach gab es ein ganz leichtes Übergewicht für die heutigen “Gastgeber”. Aber man darf auch nicht verschweigen, dass doch einige Male ganz gut zugelangt wurde auf dem Platz. Gerade im zweiten Durchgang zog dies doch einige gelbe Karten nach sich und ein Russe wurde auch zweimal vom Schiedsrichter ermahnt, da er kurz vorm Platzverweis stand. War doch ein wenig Brisanz drin 😉 Richtig gefährlich wurde die Ukrainer aber über die gesamten 90 Minuten nicht wirklich, eher waren die Russen, vom Pfostentreffer mal ganz abgesehen, dem zweiten Treffer wesentlich näher. Aber ob die heute gezeigte Leistung im Finale gegen den Weltmeister Türkei reichen wird? Einige andere Anwesende heute meinten eher nein …

Zuschauertechnisch würde ich hier und heute im Erika-Fisch-Stadion, der ehemaligen Mehrkampfanlage, auf rund 400 tippen. Wenn man davon dann noch die anderen Teilnehmer an dieser EM sowie die Angehörigen abzieht war es doch recht übersichtlich. Unter den Anwesenden (natürlich) auch einiges an Groundhoppern. Unter den Hannoveranern wurde man selbst dann von HOL-Carsten ausfindig gemacht, so dass das Spiel mehr oder weniger neben dem Platz unterhaltsam war. Zudem war wohl auch der Herr Teamchef aus Braunschweig mit mindestens einem weiteren Sportsfreund vor Ort. Ansonsten war es, wie auch beim Eröffnungsspiel bereits festgestellt, recht ruhig während des Spiels. So ging dann auch der zweite Besuch dieser Veranstaltung und das dann auch noch im gleichen Stadion ruhig zu Ende.

Stadion: Erika-Fisch-Stadion Hannover
Zuschauer: 400 (geschätzt)
Eintritt: 8€
Stadionzeitung:


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14.06.2015: Deutschland vs. Schweden 2:0 (1:0)

Vom Bischofsholer Damm aus ging es in Richtung Laatzen, war doch für 13:30 Uhr ein weiterer A-Jugend-Kick geplant. Leider machte mir hier die Heimmannschaft einen Strich durch die Rechnung, denn die SpVg Laatzen trat nicht an bzw. hatte das Spiel wohl kurzfristig abgesagt. Auf fussball.de war dazu zu diesem Zeitpunkt auch noch nichts zu finden, und ein anwesendes, älteres Vereinsmitglied regte sich auch furchtbar darüber auf. Zumal die Partie wohl vom Trainer und nicht vom Jugendleiter abgesagt wurde! Da es wohl auch nicht das erste Mal in dieser Saison war sieht es dort wohl nach einer Abmeldung aus, da man nicht selbst zurückgezogen hat. Das ganze wird dann für den Verein auch noch wesentlich teurer. Die Person sprach von gut 220€ plus evtl. noch zu erstattender Fahrtkosten für den Gegner. Ein Verein, der auf der ToDo-Liste jetzt erst einmal sehr weit nach hinten gerutscht ist, obwohl die Anlage selbst doch recht nett ist.

Also ging es weiter in Richtung Maschsee. unterwegs noch etwas gegessen, bei der Saison-Abschlußtour der Frauenmannschaft nicht unter das Bierbike geraten und vor dem Erika-Fisch-Stadion, der ehemaligen Mehrkampfanlage in Hannover, auf weitere Arminen gewartet. An diesem Sonntag startete in Hannover die EuroDeaf, die Europameisterschaft der Gehörlosen im Männer- und Frauenwettbewerb. Das Eröffnungsspiel bestritten der Gastgeber Deutschland und Schweden. Das Spiel auf einem recht hohen Niveau mit taktisch (Rufe wie Hintermann, etc. kommen ja eben nicht an!) sehr gut ausgebildeten Spielern. Da hätte sicherlich mancher Dritt- oder Viertligist so seine Probleme mit! Auch in die Zweikämpfe wurde entsprechend gegangen, so dass es durchaus die ein oder andere Verletzungsunterbrechung gab. Nach gut 30 Minuten war es dann soweit und zur Freude eines Großteils der Zuschauer lag der Ball im Tor der Schweden. Ungewohnt, zumindest für mich, die Stille auf und neben dem Platz. Hört man zumindest im Amateurbereich die Spieler Kommandos geben und fluchen, fehlt das hier eben auch. Wobei Unmutsäußerungen eben auch vorkommen. Das hat so schon einen interessanten Einblick gegeben. Im Verlauf der 2. Halbzeit vergaben die Gäste dann noch zwei sehr gute Möglichkeiten, ebenso aber Deutschland, ehe neun Minuten vor dem Ende mit dem 2:0 dann die Entscheidunge gefallen war. Kurz vor Schluß sprang dann noch ein Schuss vom Innenpfosten des schwedischen Gehäuses wieder aufs Feld. Interessantes Spiel, interessante Veranstaltung, bei der ich sicherlich noch das ein oder andere Spiel schauen werden wenn es zeitlich hinhaut.

1.500 Zuschauer fanden sich laut Durchsage des Stadionsprechers im Erika-Fisch-Stadion ein. Darunter, da heute Eröffnungsfeier war, auch alle Mannschaften (16 Herren-, 4 Frauenteams), etc. dazu gab es am Einlass noch Buttons oder auch Informationen zur Veranstaltung. Getränke- und Essensstände waren (zum Teil) ebenfalls mit gehörlosem Personal besetzt wie auch das Ordnungspersonal. Die Zuchauerzahl selbst war schon recht ordentlich, wird bei den folgenden Spielen aber sicherlich wesentlich geringer sein.

Die Mehrkampfanlage im Sportpark Hannover am Maschsee dürfte einigen ja sicherlich ein begriff sein. Regelmäßiger Spielbetrieb findet hier nicht statt! man hat also nur die Möglichkeit bei Veranstaltungen wie dieser oder aber dem ein oder anderen Testspiel das hier vielleicht mal stattfindet ein Fußballspiel zu sehen. Wie die Bezeichnung Mehrkampfanlage schon vermuten lässt, handelt es sich hier um eine Anlage mit Rasenplatz und jeder Menge Einrichtungen bspw. für die Leichtathletik. Dazu auf der Hauptseite eine fast durchgehend überdachte Tribüne mit Steh- und Sitzplätzen und auf der Gegengerade eine für dieses Turnier aufgebaute provisorische unüberdachte Sitzplatztribüne. Ebenfalls ein Provisorium ist die Videoleinwand, im Gegensatz zum fest installierten Flutlicht.

Stadion: Erika-Fisch-Stadion Hannover
Zuschauer: 1.500
Eintritt: 10€
Stadionzeitung:


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14.06.2015: SV Arminia Hannover U17 vs. TSV Havelse U17 0:3 (0:1)

Für diesen Sonntag waren gleich drei Spiele geplant. Die Frage war erst einmal nur, welche Partie den Zuschlag für das Frühspiel bekommen würde. Die Frauenmannschaft beim Auswärts- und letzten Saisonspiel in Isernhagen? Oder doch die B-Junioren des SV Arminia Hannover im Kampf um den Klassenerhalt in der Niedersachsenliga gegen den Aufstiegskandidaten TSV Havelse? Wie oben ersichtlich ist es dann letzteres geworden (gibt bestimmt noch Mecker von der Frauenmannschaft). Die Ausgangslage hier war recht deutlich. Arminia muss einerseits am drittletzten Spieltag gewinnen um auch im kommenden Jahr Niedersachsenliga spielen zu können. Vorteilhaft hier natürlich, dass alle Konkurrenten gestern nicht punkten konnten. Doof andererseits, dass auch Havelse gewinnen muss, da nur der Meister direkt in die Regionalliga aufsteigt und da hat die Konkurrenz am Samstag vorgelegt. Das Spiel ging recht flott und mit hohem Tempo los, wobei beide Mannschaften ein wenig mit dem Platz zu kämpfen hatten. Gespielt wurde auf dem E-Platz hinter dem Stadion, da selbiges für die heute startende Europameisterschaft der Gehörlosen (EuroDeaf) geblockt ist. Und der Ball sprang doch schon so einige Male durch die Gegend. Gebracht hat es den Blauen leider nicht so viel, denn nach einer guten halben Stunde stand es 0:1. Da haben die Gäste im Vergleich zum SVA einfach mal eine ihrer Chancen genutzt. Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild. Ein recht offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Arminia drängte ein wenig auf den Ausgleich, musste aber in der Defensive immer wieder aufpassen. Das hat dann in der 67. Minute nicht ganz geklappt und es stand 0:2. Damit war das Spiel eigentlich gelaufen und Arminia sprang nun auch noch unterstützend ein und half bereitwillig beim 0:3 mit. Letztendlich ein durchaus verdienter Sieg der Gäste, wenn auch vielleicht ein Tor zu hoch.

Gut 80 Zuschauer fanden sich am Rand des freundlich formuliert leicht unebenen Rasenplatzes ein, der Großteil davon aus Garbsen. Blöd in der Halbzeit war dann noch die Wanderung vieler Zuschauer, um einen Kaffee oder ähnliches kaufen zu können. Gaststätte des SV Arminia: Geschlossen. Gaststätte des Post SV: Geschlossen. Gaststätte des TC Bischofshol: Geöffnet. Immerhin noch etwas, aber da haben sich andere Einrichtungen durchaus ein kleines Geschäft entgehen lassen. Zumal Kaffee & Co. auch nicht unbedingt ein großer Aufwand sind.

Stadion: E-Platz Rudolf-Kalweit-Stadion Hannover
Zuschauer: 80
Eintritt:
Stadionzeitung:


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13.06.2015: TSG Ahlten U19 vs. FC Rethen U19 1:2 (0:2)

Weiter geht es, diesmal in die Region Hannover bis kurz vor Lehrte. Dort ist die TSG Ahlten beheimatet und vor allem durch ihre Frauenfußballabteilung bekannt. Hätte ich das heute auf dem Schirm gehabt, wäre ich sicherlich zwei Stunden eher hier gewesen! Denn etwas verwundert war ich schon, als ich gut 20 Minuten vor Anpfiff ankam. Der Parkplatz (Festplatz) voller Autos, eine dreistellige Anzahl an Zuschauern am Platz. Grund? Bundesliga-Relegation der B-Juniorinnen gegen den VfL Bad Oldesloe aus Schleswig-Holstein. Endstand 2:0, Rückspiel am kommenden Wochenende im hohen Norden. Und ich fahre natürlich zur A-Junioren-Partie gegen den FC Rethen hierher. Tja, was bleibt von dem Spiel hängen? Die Gästespieler sahen optisch auf jeden Fall älter aus als ihre Gegner und waren in der 15. Spielminute sogar am jubeln. Leider vergeblich, denn der Treffer zählte aufgrund Abseitsstellung (auch hier und heute wieder nur Schiedsrichter, keine Assistenten) nicht. Die ersten 20 Minuten kann man eigentlich nur in zwei Fällen von Torgefahr sprechen. Nämlich dann, wenn die Heimmanschaft einen Freistoß hatte oder die Gäste einen Eckball. Daher war es auch nur logisch, dass das 0:1 nach gut 24 Minuten aus einem Freistoß resultierte, bei dem die Abwehr der Gastgeber pennte. Oder so ähnlich (?). Ansonsten war das Spiel recht kurzweilig, da auch unterhaltsam. Nerven tat eigentlich nur der Nieselregen, der aber den Trainer der TSG nicht davon abhielt fast dauerhaft die Linie auf- und abzutigern und seine Kommandos zu geben. Clever gekontert erzielte Rethen kurz vor der Pause auch noch das 0:2. Bereits fünf Minuten eher als geplant wurden die zweiten 45 Minuten angepfiffen (Mitleid mit dem hoppenden Zugfahrer?) und ab der 54. Spielminute wurde es dann noch einmal spannend. Denn hier fiel der Anschlußtreffer für Ahlten: Ein Freistoß aus dem Mittelfeld in den Strafraum und der dort stehende Spieler nimmt den Ball direkt aus der Drehung und haut die Kugel rechts am Pfosten ins Tor. Dem Gästetrainer reicht es und er macht mal eine Ansage auf den Platz. Seine Mannschaft setzt direkt darauf einen Konter an die Latte. Hat wohl gewirkt, auch wenn der eine oder andere Rethener Spieler vom Feld aus zum Ende hin durchaus Widerworte gibt. Aber es sollte reichen, zumal man die Entscheidung unnötig spannend machte. Einem weiteren Lattentreffer in der 89. Minute folgte der Nachschuss, mit dem der Heimtorhüter direkt angeschossen wurde. Dann war auch diese Partie vorbei.

Wie oben bereits geschrieben: Vor Anpfiff eine gute dreistellige Anzahl an Zuschauern, die sich bis zu den ersten zehn Minuten der A-Jugend-Partie auf handgezählte 34 herunterbrach. Auch aufgehängte Fahnen, Spruchbänder, etc. verschwanden und zu Beginn  der 2. Halbzeit waren es dann auch nur noch rund 20. Also eigentlich eine Zahl, wie man sie von Partien in diesen Ligen kennt. Die gekaufte Bratwurst (2€) wurde noch von der Vorpartie in Alufolie auf den Grill warmgehalten. War ok, der dazu servierte würzige Senf holte auch noch so einiges raus. Das Bierchen kostete 1,70€/Flasche.

Die Sportanlage der “Macht aus dem Kleifeld” besteht aus insgesamt drei Rasenplätzen, wobei der Hauptplatz über entsprechenden Ausbauten verfügt. Eine Seite durchgehend mit drei breiten und einer schmalen Stufe, “vier- bis sechsspurige” Tartenbahn, gegenüber den Stehtraversen das Vereinsheim mit vier Holzbänken davor. Dazu Einrichtungen wie Hoch-/, Weitsprung- oder Hammerwurfanlage. Alle drei Rasenplätze sind zudem mit Flutlichtanlagen ausgestattet. Also insgesamt Bedingungen, die sich so einige Vereine wünschen würden. Wer vorhat hierher zu kommen: S-Bahn-Station gibt es, Busse zum Sportpark fahren Montag bis Freitag und zu Fuß durch diese Art Straßendorf (wobei es ja eigentlich ein Stadtteil von Lehrte ist) benötigt man 20 bis 25 Minuten. Fotos hier.

Stadion: Sportanlage Im Kleifeld Ahlten
Zuschauer: 34
Eintritt:
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12.06.2015: TuS Davenstedt U19 vs. JSG Mellendorf/Elze U19 7:1 (5:0)

Weiter geht es mit unterklassigem Jugendfußball :) Am Freitagabend gen Ahlem im Westen Hannovers gefahren und nach Davenstedt abgebogen. Dort traf in der Kreisliga Staffel 1 der heimische TuS Davenstedt auf die Spielgemeinschaft der JSG Mellendorf/Elze. Die Gästespieler kamen schon Richtung Platz und einer meinte, dass der Torhüter des TuS ja eher schlecht wäre. Der oben stehende Halbzeitstand sagt dann aber doch etwas ganz anderes aus! Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht den Gastgebern zuzuschauen. Das war guter, schneller Fußball mit Kurzpässen, etc. 1:0 nach zwei Minuten, 2:0 nach zwölf. So dürfte es gerne weitergehen. Der Heimtorhüter musste in der 1. Halbzeit einmal richtig klären und hatte ansonsten nicht wirklich viel zu tun. Sein Pendant auf der Gegenseite dagegen schon. Bereits nach 19 Minuten steht es 3:0, wobei die Spieler der JSG und auch ein anwesender Vater es sich dagegen etwas zu einfach machen: Stehenbleiben (also die Spieler, nicht der Vater), dem Ball hinterherschauen und anschließend Abseits schreien. Nach gut 25 Minuten bat der auch heute wieder allein agierende Schiedsrichter dann zu einer Trinkpause. Danach erzielte Davenstedt  das 4:0 und kurz vor der Pause das 5:0. Auch wenn der TuS-Keeper immer wieder forderte die langen Bälle einzustellen, da dies zu viel Kraft kosten würde, brachte dies noch einiges an zusätzlichen hochkarätigen Chancen. Beide Teams waren nur mit jeweils elf Leuten vor Ort und bei den Gästen mussten zur Halbzeit zwei Spieler verletzungsbedingt in der Kabine bleiben. Der aus meiner Sicht recht junge Trainer der Hausherren ließ dann auch seine Mannschaft in den 2. Halbzeit nur mit neun Mann antreten. Um die 50. Minute herum dann das 6:0 und kurz darauf ein weiterer verletzter Spieler bei Mellendorf/Elze, die in Trikots des Mellendorfer TV antraten. Noch ein weiterer Verletzter und dann ein Spielabbruch? In der 70. Minute dann erneut eine Trinkpause und plötzlich standen auch die Gäste wieder mit neun Spielern auf dem Platz. Der Rest der Partie wurde dann so runtergespielt. Dem Ehrentreffer zum 6:1 etwa zwölf Minuten vor Schluß folgte in der 85. Spielminute der 7:1-Endstand. Für beide Teams ging es hier übrigens um nichts mehr. Davenstedt im Mittelfeld und Mellendorf/Elze kann auch als Vorletzter mit 14 Punkten nicht mehr absteigen, hat man doch acht Punkte Vorsprung auf den Abstiegsplatz.

Irgendwie hat ja der Groundhopper an sich den Traum, mal ein Spiel alleine zu sehen. Heute war es zumindest in der 1. Halbzeit nah dran, liefen doch insgesamt nur vier Zuschauer am Platz herum. Im Laufe der Partie verdoppelte sich dies aber sogar auf acht. War aber immer noch wesentlich weniger als in der Vereinsgaststätte Admiral Theo’s. Bis auf den Vater des Gästetorhüters haben sich auch alle das Spiel mehr oder weniger schweigend angesehen. Und ich glaube auch der ein oder andere (Gäste-) Spieler hätte sich gewünscht, wenn Vaddern auch mal die Klappe hält!

Der Sportplatz am Geveker Kamp: Wie so viele Anlagen in Hannover gibt es einen Hauptplatz (Rasen) sowie einen Nebenplatz (Asche). Wichtig war heute der Hauptplatz, beim Nebenplatz bin ich Anfang des Jahres ja schon mal abgedreht 😉 Dieser besitzt einen kleinen Ausbau in Form von drei Stufen auf einer Seite. Dazu vier Holzbänke auf dem kleinen Wall hinter einem Tor zwischen Haupt- und Nebenplatz sowie zwei Holzbänke auf der “Gegengeraden”. Auch hier gilt: Kein Flutlicht auf dem Hauptplatz, dafür direkt nebenan die bereits erwähnte Vereinsgaststätte. Fassungsvermögen? 1.000, Maximal 1.500. Das alles in einem Stadtteil Hannovers, den ich so nie wirklich auf der Karte hatte. Scheint dort aber alles recht ruhig und idyllisch zu sein zwischen Badenstedt (fehlen beide Vereine noch) und Ahlem (fehlt auch noch). Bilder dazu hier und der imaginäre Hannover Informer füllt sich so langsam …

Stadion: Sportplatz Geveker Kamp Hannover-Davenstedt
Zuschauer: 8
Eintritt:
Stadionzeitung:


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